Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Reisen’

Kurztest der Olympus OM-D E-M10 II

25. Juni 2017 Keine Kommentare

In Zingst hatte ich die Möglichkeit, mir eine OM-D E-M10 II von Olympus auszuleihen und sie mit dem Standard-Zoom Objektiv Zuiko 14-42mm 1:3,5-5,6 (~ 28-82mm am Voll-Format) während knapp 24 Stunden ausgiebig zu testen.

Die OM-D E-M10 II ist eine Systemkamera mit Wechselobjektiven und elektronischem Sucher. Vom Design ähnelt sie den Olympus Spiegelreflex-Kameras der 1980ger Jahre. Aber, sie ist klein – sehr klein!

Nach dem, in meinen Augen, gelungenen Vintage-Design der Kamera fällt die Größe auf. Die Kamera ist sehr klein. Für meine Hände ist sie fast zu klein. Obwohl ich keine dicken Finger habe, sind manche Knöpfe und Tasten sehr fummelig zu bedienen. Zudem ist die Kamera für die geringe Größe erstaunlich schwer. Wobei der Begriff „Schwer“ es nicht wirklich trifft. Ohne Objektiv wiegt der Body 390g. Aber bei der Größe (120 x 83 x 47 mm) habe ich sie leichter geschätzt und war von daher etwas überrascht. In jedem Fall wirken sowohl Body als auch Objektiv solide gearbeitet.

Die Kamera hat einen CMOS-Sensor im Format 4/3″ = 17,3 x 13,0 mm (Cropfaktor 2,0) mit einer Auflösung von 17,2 Megapixel (physikalisch). Sie kann Fotos im JPG- und im RAW-Format aufzeichnen. Der Autofokus ist als Kontrast-Autofokus mit 81 Messfeldern
ausgeführt und kann sowohl als Einzel-Autofokus, kontinuierlicher Autofokus, Flächen-Autofokus oder Verfolgungs-Autofokus genutzt werden.

In der Regel funktioniert der AF recht gut. Allerdings kam es mir so vor, als wäre der AF recht langsam. Von meiner DSLR bin ich jedenfalls einen schnelleren AF gewohnt. Dazu muss ich aber auch berücksichtigen, dass meine DSLR in einer anderen Klasse spielt, als die E-M10 II. Wenn, dann muss ich sie mit einer Einsteiger DSLR vergleichen, die ja ebenfalls deutlich langsamer sind.

Bei dem Versuch, von der Sonne beschienene Mohnblüten zu fotografieren, musste der AF die Flügel strecken. Obwohl es hell genug und Windstill war hat der AF hier komplett versagt. Ob das an der roten Farbe der Blütenblätter lag, kann ich nicht sagen. Der Mindestabstand war jedenfalls nicht unterschritten, wie ich später überprüft habe. Auch fliegende Möven hat er nicht scharf stellen können.

Der mit dem Standard-Zoom abgedeckte Bereich ist gut brauchbar für den Start. Eine Erweiterung des Zoom-Bereichs im Tele-Bereich sollte man allerdings im Hinterkopf behalten.

Schön finde ich, dass man beim Design nicht auf den Sucher verzichtet hat. Ein großes Display ist zwar ganz schön, insbesondere, wenn es, wie hier, klappbar ist, aber durch die Nutzung des Suchers stabilisiert man die Kamera beim Fotografieren deutlich im Vergleich zum freihändigen Fotografieren mit Display. Von daher ist eine Sucherlose Kamera für mich ein No-Go!

Der elektronische Sucher greift das Bild vom Sensor ab und gibt es über ein Mini-Display im Sucher aus. Er erkennt auch, wenn man nicht durch den Sucher schaut und schaltet den Sucher dann sofort ab. Er ist ausreichend hell und stellt die Farben neutral dar.

Obwohl der Sucher abends noch gut funktioniert, ist der AF ab einer gewissen Dunkelheit nicht mehr in der Lage scharf zu stellen. Die ISO-Automatik soll lt. Datenblatt zwar eine Filmempfindlichkeit von 100 bis 25.600 justieren können, aber ich habe sie nur bis ISO 1600 bekommen. Und selbst die Bilder mit ISO 1600 waren in meinen Augen zu verraucht um akzeptabel zu sein. Das ist u.a. eine Folge des kleinen Sensors. Denn die Sensoren rauschen um so stärker, je kleiner sie sind. Entrauschfunktionen in der Kamera-Software oder in der Nachbearbeitung können das zwar reduzieren, aber auf Kosten der Bildqualität hinsichtlich Brillanz und Schärfe.

Wenn wir schon beim Thema ‚Grenzen‘ sind, können wir auch gleich noch eine Grenze ansprechen: Bildstabilisierung. Die Kamera hat einen Stabilisator eingebaut. Es ist am Sensor platziert und soll Kleinstbewegungen erkennen und ausgleichen. So werden Belichtungen bei Verschlusszeiten ermöglicht, die unter Normalen Bedingungen Freihändig nicht zu zufrieden stellenden Ergebnissen führen.

Analog zu DSLR-Kameras ist in dem angedeutet Prisma-Kopf ein kleiner Blitz untergebracht, den ich allerdings nicht weiter getestet habe.

Nun zur Kamera-Software. Hier bieten sich unglaublich viele Möglichkeiten, die Kamera einzustellen. In 5 oder 6 Ebenen mit je 3-4 Seiten sind die vielen Menü-Punkte angeordnet. Mit der Fülle war ich fast überfordert. Ein Großteil befasst sich mit den Film-Funktionen und ein weiterer Teil mit so genannten Kreativ-Filtern. Ich filme nicht, somit brauche ich all die Funktionen nicht und Funktionen, die Kamera-intern Fotos verfremden, brauche ich auch nicht. Aber die für mich wichtigen Einstellungen zu finden, war eine größere Herausforderung. Die Möglichkeit RAW zu aktivieren habe ich erst zufällig hinter einem Icon gefunden, dass ich als Lautsprecher verstanden hatte. Die ISO-Funktionen habe ich gar nicht gefunden, so dass alle Bilder mit der Auto-ISO Funktion entstanden sind.

Bei der Nutzung des Displays habe ich entdeckt, dass zumindest bei einigen Funktionen das rückwärtige Display Touch-Sensitiv wird.

Den Akku habe ich mit meinen gut 200 Aufnahmen in den fast 24 Stunden nicht leer bekommen, obwohl beim Fotografieren ja immer Strom entweder für den elektronische Sucher oder für das Display benötigt wird. Dazu kommt die Bildwiedergabe und die Einstellungen im Kameramenü.

Eine letzte Funktion finde ich richtig gelungen und durchdacht: WIFI (WLAN). Die Kamera kann als Hotspot für andere Geräte (z.B. das Mobil-Telefon mit der Olympus-App) dienen. Beim starten der Funktion zeigt die Kamera einen QR-Code auf dem Display an, der mit der App zu scannen ist, und die beiden Geräte mit einander zu verbinden. Das ist nur bei der ersten Verbindung nötig. Danach erkennen sich die beiden Geräte selbständig. So, kann man nun mit der App Fotos aus der Kamera auslesen und z.B. per WhatsApp verschicken oder an Printshops ausdrucken, ohne auf die SD-Karte zurückgreifen zu müssen.

In jedem Fall hat Olympus eine Menge an Funktionalität in die Kamera eingebaut. Leider hat man über die Vielfalt an Funktionen die Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit aus den Augen verloren. Sie wird zwar von Olympus als „Kamera für Foto-Enthusiasten“ beworben, aber meiner Meinung ist sie eher für Einsteiger mit dem Potential sich zu entwickeln geeignet. Wenn der recht hohe Preis nicht wäre, könnte ich mir die Kamera gut für einen Teenager vorstellen, der nach ersten Erfahrung mit einer Kompakt-Kamera und positiver Vor-Entwicklung zeigt, dass er bereit ist für die nächste Stufe seiner fotografischen Entwicklung. Mit der Staffelung der Kamera-Funkionen in Basisfunktionen und Erweiterte Funktionen ist das meiner Meinung nach möglich.

Zum Abschluss noch eine Galerie mit Bilder von der Kamera selbst und einige exemplarische Bildergebnisse.

Umweltfotofestval „Horizonte Zingst“

11. Juni 2017 Keine Kommentare

Ende Mai war ich in Zingst und habe dort das Umweltfotofestval „Horizonte Zingst“ besucht.

Obwohl das Festival schon zum zehnten Mal stattfand, war ich das erste Mal dort.
Eine Woche lang dreht sich in dem kleinen Badeort an der Mecklenburgischen Ostseeküste alles um die Fotografie. Viele Ausstellungen zu verschiedenen Themen, über 120 Workshops in denen man unterschiedlichste Techniken erlernen oder vertiefen kann und eine entspannte Atmosphäre eingebettet in eine fantastische Landschaft.
Das Festival dauert 8 Tage, von Samstag bis zum nächsten Sonntag. Kernzeit des Festivals ist Donnerstag bis Sonntag. Aber auch die Tage von Samstag bis Mittwoch vor der Kernzeit sind vollgestopft mit Programm.

Jeden Tag sind mehrere Ausstellungs-Eröffnungen mit den jeweils ausstellenden Fotografen. Eine gute Gelegenheit Fragen zu stellen und mit dem jeweiligen Fotografen ins Gespräch zu kommen.
Jeden Tag finden Fotografie-Workshops der Fotoschule Zingst statt. Workshops für Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis. Ob man richtig in die Fotografie einsteigen und die Grundlagen erlernen möchte, seine Bildgestaltung verbessern oder neue Techniken erlernen möchte. Viele Möglichkeiten in über 120 Workshops während der Festivalzeit.

Jeden Abend wird eine etwa 1 stündige sehenswerte Bildershow (Bilderflut) auf einer aufblasbaren Leinwand am Strand neben der Seebrücke gezeigt. Dort kann man neben kurzen Film-Dokumentationen der tagsüber durchgeführten Workshops auch schon Bilder der Workshop-Teilnehmer sehen. Das Media-Team ist ganz nah dran, mit ihrer täglichen Dokumentation des Festivals. Zudem wird die Bilderflut live ins Internet gestreamt (leider nur Facebook und nicht auf Youtube). Die Bilderflut des letzten Tages habe ich hier verlinkt. Sie ist 2 Stunden lang, statt 1 Stunde, wie an den anderen Tagen. Auch Nicht-Facebook-Nutzer können sie sehen, ohne sich zu registriere. Btw. bei Minute 44:50 kann man eines meiner Bilder sehen, das während des „Best of Zingst“ in der Kategorie „Landschaft“ als #3 aus 15 gezeigt wurde.

Zentraler Anlaufpunkt ist das Max Hünten Haus. Max Hünten, geboren 1869 in Düsseldorf, war Maler. In den 1920er Jahren siedelte er nach Zingst um, nachdem er den Darß (heute ein Naturschutzgebiet zwischen Singst und Ahrenshoop an der Ostsee) kennengekent hatte. Erst durch den Fund von 500 Glasplattennegativen im Heimatmuseum in Zingst wurde der fotografische Nachlass von Max Hünten bekannt. Die Aufnahmen sind auf einer vierjährigen Weltreise von 1910 bis 1914 entstanden.

Als Fotofestival mit dem Fokus auf die Umwelt findet man natürlich viele sehenswerte Bilder in den Ausstellungen, die das Thema Umwelt bzw. Umweltzerstörung und Umweltverschmutzung zum Inhalt habe. Bilder aus aller Welt von Fotostudenten und von etablierter Fotografen und Bildjournalisten. Aber auch Fotokünstler und Landschafts- bzw. Natur-Fotografen kommen zu Wort – ähhh zu Bild. 🙂 Ein paar Impressionen befinden sich in der Galerie am Ende dieses Posts.

Von Donnerstag bis Samstag wurde der Ort dann noch einmal voller. Obwohl sicherlich etliche Besucher wegen der verlängerten Wochenendes und des tollen Wetter an die Küste gekommen sind, waren sehr viele Besucher wegen des Fotomarkts da, der an den drei Tagen das Festival noch ergänzte.

Auf dem Fotomarkt konnte man ausser kaufen auch Fachgespräche führen, Geräte testen und sogar teilweise für einige Zeit ausleihen. So kann man z.B. ein neues Objektiv an seiner Kamera quasi unter Echt-Bedingungen testen. Eine tolle Möglichkeit. Zudem konnte man eine Menge Zubehör oder Literatur erwerben.

Das war sicherlich nicht der letzte Besuch beim Umweltfotofestival in Zingst.

Im Anschluss noch ein paar Impressionen. Ein Klick auf ein Bild vergrößert es. Dann kann man auch mit den Cursor-Tasten einfach durchblättern.

Viel Spaß dabei.

Das Becker Navi nach gut 2 Jahren

10. April 2016 Keine Kommentare

Ich hatte mir ja vorgenommen, nicht weiter über das Becker Navigations-Gerät zu schreiben, aber die Erfahrungen der letzten Zeit lassen mir leider keine Alternative.
Im Herbst letzten Jahres hat es mir zum ersten Mal den Dienst verweigert, da es sich nicht mehr aufladen lassen wollte. Ganz blöd! Zum Glück ist da nicht auf einer meiner Touren oder gar im Ausland passiert. Es hat zwar einen Akku, aber der hält leider nicht einmal eine Stunde, wenn es nicht am Strom hängt. Recherchen im Internet, wo ich denn eine neues KFZ-Ladekabel her bekomme, brachten mir zu Hauf Berichte über exakt dasselbe Problem. Die USB-Buchse, die ja auch zum Laden benutzt wird, ist auf der Unterseite des Geräts angebracht. Das Kabel selbst hat zwar einen abgeknickten Stecker, aber um ihn im Gerät anzuschließen muss das Kabel in einer ungesunden Knickung geführt werden. Ganz schlecht! Daher ist der Kabelbruch leicht erklärbar. Von einer Nachbestellung des Original-Kabels habe ich somit abgesehen! Nicht zu empfehlen!
Das Ersatzkabel, dass ich mir bestellt habe, hat keinen abgeknickten Stecker und hängt somit gerade aus dem Navi heraus. Kein Knick, kein Kabelbruch – Alles gut, so dachte ich. Selbst der Empfang der Verkehrsdaten funktioniert einwandfrei.
Nun, nach etwa weiteren 5 Monaten fällt der Stecker jedoch ständig aus dem Gerät heraus. Ein Navigieren ist unter solchen Bedingungen natürlich nahezu unmöglich. Also muss ich das Gerät man näher untersuchen. Zum Glück ist es geschraubt und nicht verklebt oder vergossen!
Aber, es handelt sich um Torx-Schrauben. Wer hat dafür denn die passenden Schraubendreher? Ich! Aus einem Handy-Reparatur-Set. Schrauben entfernt, Gerät geöffnet und gestaunt, wie wenig an Elektronik drin steckt. Nicht einmal die Hälfte des Innenraums wird von der kleinen Platine ausgefüllt. Aber, in der Platine ist die USB-Buchse direkt integriert. Ergo: nicht wechselbar. Allerdings reichte es aus, die Metallummantelung der Buchse wieder zur richten und zusammen zu drücken, dass der Stecker wieder hält.
Hier hat man augenscheinlich Materialien verarbeitet, die nicht dafür ausgelegt sind, dass das Navigationsgerät häufig mit dem Strom verbunden wird. Aber sorry, dafür kauft man doch ein mobiles Navi!!! Tägliche Fahrten mit mindesten 2 – 3 Steckungen sind doch nicht zu viel verlangt? Oder etwa doch? Das Erscheint mir fast wie ein Regenschirm, der nur bei Sonnenschein genutzt werden darf.
Ich bin mal gespannt, was als nächstes passiert!
Wenn man mich heute fragt, ob ich es wieder kaufen würde, so wäre ich sehr vorsichtig und würde mich nach einem anderen Gerät umsehen. Evt. auch gar keines mehr kaufen, sondern stattdessen mein Handy nutzen. Dafür habe ich mir inzwischen auch eine Autohalterung gekauft, um für den Notfall gewappnet zu sein. Gute Navi-Software für’s Handy ist mir allerdings noch nicht untergekommen. Zudem sind die Stimmen meiner Meinung nach zu leise um gegen die Fahrgeräusche anzukommen. Des Weiteren benötigen sie eine aktive Internet-Verbindung, um Karten oder Verkehrshinweise nachzuladen. Eher Suboptimal im Ausland. Warten wir ab, wie es in Europa mit den Roaming-Gebühren weitergeht, und dann bleibt noch das Nicht-EU-Ausland.

Nachtrag: Mein „Reparatur“-Versuch hat nicht lange gehalten 🙁 Nach insgesamt 4 Steckungen hält der Stecker wieder nicht mehr. Also noch einmal reaprieren und dann mal den Stecker mit Heißkleber am Navi fixieren. Hoffendlich hält es dann. Sonst heißt es: erneut auf die Suche nach einem neuen Navi gehen 🙁

Fröhliche Weihnachten

25. Dezember 2015 Keine Kommentare

Dieses Jahre habe ich einen Download-Kalender für 2016 für Euch zum persönlichen Gebrauch. Als Motiv habe ich diese Papageitaucher -Päärchen ausgewählt.

Ausgedruckt an der Wand oder als Bildschirmhintergrund kann er Dich durch das ganze Jahr 2016 begleiten. Einfach dem Link mittels Rechts-Klick folgen und abspeichern. Eine Weitergabe der Datei oder ein Verkauf als Ausdruck sind ohne meine Vorherige schriftliche Genehmigung nicht gestattet.

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

cal-2016-de-w

Download (5,6 MB)

 

Mal wieder ein Update für das Becker ready 50 Navigationsgerät

9. Juni 2015 Keine Kommentare

Vor ein paar Wochen bekam ich von Becker eine eMail, dass das jährliche Karten-Update bereitstünde. Ein netter Service. OK, also los.

Zunächst die erwarteten Negativ-Punkte:
– Als erstes aus dem Keller das Original-Becker USB-Kabel geholt
– Update-Software ist weiterhin Windows-only! Also erst mal wieder einen PC mit Windows suchen
– Antiviren-Programm deaktivieren, da auf dem Navi die autorun.inf weiterhin als Virus identifiziert wird

Nun die Positiv-Überraschung:
beim letzten Update habe ich ja einzelne Länder vom Gerät löschen müssen, um Platz für die Updates der Länder zu haben, die ich wirklich brauche. Nun kommen automatisch alle Länder wieder auf das Gerät und passen sogar drauf! Gut gemacht!

Das Update ist auch recht flott auf das Gerät installiert. Deutlich schneller, als beim letzten Mal.

Der Neustart des Geräte mit den Updates holte mich jedoch erst mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: Eine schicke Meldung „Das Kartenmaterial ist älter als 12 Monate“. Nanu! Becker hat doch geschrieben, das es Kartenupdates gäbe. Im Gerät kann man ja die Karten-Stände nachsehen. Alle Karten haben einen Vermerk Q4.2014. Das finde ich OK und das sind nach meiner Rechnung weniger als 12 Monate. Also ignorieren. Trotzdem doof!

 

Und was hat das Update sonst noch gebracht:
Meiner Meinung nach, kommen die Abbiege-Hinweise wieder etwas eher. Es gibt zusätzliche Details in den Beschriftungen (z.B. Namen von Parks oder Kleingartenanlagen). Die Landschafts-Modellierung ist etwas verbessert worden. Zudem gibt es weitere Verkehrshinweise wie z.B. Krötenwanderung und eine Verbesserung beim Spurassistenten.

Der Eintrag ‚Letzte Ziele‘ bietet die letzten Ziele auf Basis des aktuellen Standorts an. Wenn ich daheim auf ‚Letzte Ziele‘ tippe, werden mir die beiden letzten von hier aus angesteuerten Ziele angeboten, nicht aber die absolut letzten Ziele. Zudem scheint es, als ob die Gesamtliste der letzten Ziele nach Häufigkeit der Ansteuerung gewichtet wäre.

Mehr als ein Zwischenziel einzugeben, geht aber noch immer nicht und auch die Möglichkeit, eine vorausgeplante Strecke hochzuladen und dann abzufahren, habe ich bisher nicht entdecken können.

Wünschenswert wären auch noch folgende Optionen:
– Strecke automatisch als GPX-Datei aufzuzeichnen und sie bei Bedarf exportieren zu können
– bring mich auf der gleichen Strecke wieder zurück, auf der ich hergekommen bin

Es bleibt also spannend!

Fotoprojekt: Spiegelungen

12. April 2015 Keine Kommentare

Spiegelungen sind ja seit jeher eines der Lieblingsmotive der Fotografen. Klare Seen, kleine Pfützen, Fensterscheiben, Sonnenbrillen, Glasfassaden moderner Häuser und vieles mehr eignet sich dafür in einem bestimmten Winkel fotografiert einen etwas anderen Blick auf alltägliche Motive zu ermöglichen.  All diese Dinge finden sich hundertfach im Archiv eines jeden Fotografen. Auch in Meinem.

Daher habe ich ein Bild herausgesucht, das aus dieser Masse heraussticht.

600_4007-eb3_w Dieser Post ist mein Beitrag zu Myriades Fotoprojekt.

Während man auf dem Kotflügel ein fahrend Fahrzeug sieht, kann man im Scheinwerfer das Nationaltheater Havannas entdecken. Mehr zu Kuba in meinem Reiseblog.

Fotoprojekt: Vergänglichkeit

11. April 2015 Keine Kommentare

Bei einer Leserin in meinem Reiseblog habe ich bei meinem Rückbesuch über ihr Fotoprojekt gelesen. Das hat mich angesprochen und gibt mir die Gelegenheit, auch meinen deutschsprachigen Blog etwas zu beleben.

Alles ist Vergänglich, das wusste schon Salomon. Und, selbst technische Meisterwerke werden irgendwann zu ‚altem Eisen‘, das dann entweder verschrottet wird oder nutzlos in der Gegend herumsteht. So, wie diese Diesellok samt Personenwagen in Hershey auf Kuba.

600_4855-e_w

 

Lesetip: Reiseblog!

3. April 2015 Keine Kommentare

600_0799-ect_wHeute mal ein Lebenszeichen von mir und ein kleiner Tip für die, die nur hier im deutschen Blog abonniert sind. In meinem Reiseblog ist deutlich mehr los.

Zur Zeit läuft da meine Island-Serie. Jeden Donnerstag gibt es eine Fortsetzung.

Zudem erscheint jeden Dienstag ein neuer Beitrag zur Monochrome Madness von Leanne Cole, einer Australischen Fotografin aus Melbourne.

Als Appetit-Häppchen habe ich hier eine kleine Galerie zusammengestellt, die beiden Themen gerecht wird.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen 🙂

Übrigens, einmal auf ein Bild klicken, und es wir in einer größeren Auflösung geöffnet 🙂

600_3740-ecdb_w

600_1033-et_w

600_1025-et_w

600_0837-eb_w

600_1415-ebp_w

600_3161-eb_w

600_1120-et_w

 

und … regelmäßig in meinen Reiseblatt schauen.

Dort gibt es auch noch Kuba, Barcelona, Prag, die Normandie (sowie etwas Bretagne) und vieles mehr zu entdecken. Viel Spaß dabei! Ich freue mich darauf von Euch zu hören!

Was das Update gebracht hat

31. Januar 2015 Keine Kommentare

Im August letzten Jahres habe ich meinem Navi ja das Jahresupdate gegönnt.Was hat es denn gebracht:

Die Optik wurde überarbeitet. Das merkt man besonders beim Spurassistenten. Zudem wurde weitere Warnsysmbole in die Software aufgenommen und warnen zusätzlich vor Gefahrenstellen.

Die Routing-Engine wurde überarbeitet. Insbesondere bei häufig gefahrenen Routen merkt man, dass die Routenvorschläge nun deutlich abweichen, zu dem wie man vor dem Update geleitet wurde.

Es ist leider nicht mehr so präzise beim Erkennen und Ansagen von Abzweigen. Man muss viel aufmerksamer fahren und kann sich nicht mehr so blind auf das Gerät verlassen. Selbst auf der Autobahn bekommt man den Hinweis auf die Ausfahrt erst, wenn es wirklich ‚abbiegen‘ heißt! Ist man dann zufällig auf der linken Fahrspur, hat man definitiv verloren. Auch in der Stadt!

Gute Fahrt!

Das erste Jahres-Update am Becker Ready 50 LMU Plus

22. August 2014 Keine Kommentare

Ich hatte mir ja schon etwas länger vorgenommen, einen Erfahrungsbericht nach 1 Jahr mit dem Becker Ready 50 LMU Plus zu schreiben. Da das Naiv mich nun auch bei jedem einschalten darauf aufmerksam macht, dass das Kartenmaterial mittlerweile älter als 12 Monate ist, habe ich mir nun zunächst das Update vorgenommen.

Als erstes die Software neu von der Becker Supportseite ziehen und installieren. Erstes Frust-Erlebnis, die Software gibt es nur für Windows. Mist! Aber wenigstens funktioniert die Sotware-Installation ohne Probleme.

Zweites Frust-Erlebnis, der Mini-USB-Stecker auf Geräteseite benötigt wohl eine andere Pin-Belegung oder so, jedenfalls wird das Navi am PC nicht erkannt. Also, ab in den Keller und das Original-Kabel holen. Grmpf.

Nachdem der Backer Content-Manager das Navi endlich gefunden hat, schlägt er mir ein Backup vor. Das hatte ich wegen das anstehenden Updates eh vor. Drittes Frust-Erlebnis: das Backup funktioniert erst, wenn man die Antiviren-Software deaktiviert, weil sie sich an der Autorun.inf auf dem Gerät stört.

Dann das vierte Frust-Erlebnis, da der zur Verfügung stehende Speicher mal wieder zu klein ist. Also erst mal wieder Karten löschen. Prima, das braucht man wirklich. Dann muss Ost-Europa wohl dran glauben. Das bringt immerhin 711MB.

Nun läuft die „Abladung“. Was auch immer die Übersetzer des Content-Managers damit meinen. Mal sehen, was dabei herauskommt, wenn es fertig ist. Ich kann zwar den Fortschrittsbalken sehen und die Dateinamen, die durchlaufen, aber ich kann nicht erkennen, was die Software nun tatsächlich tut. Nur löschen? Löschen und anschließend alle anderen Karten aktualisieren? Na, mal sehen. Die Software hat sich also in den letzten 12 Monaten kein Stück weiterentwickelt oder zumindest in der Usability verbessert.

So, 1 1/4 Stunde später: Osteuropa ist deinstalliert und alles andere aktualisiert. Rest-Kapazität 336MB. Zum Abschluss noch einmal das Antiviren-Programm abschalten, damit das Backup funktioniert und dann heißt es wieder: Testen!

Urteil für Software, Handling und Speicher: ausreichend!
Liebe Firma Becker, das geht deutlich besser!!

Zumindest hat das Update geklappt und das Naiv startet weiterhin einwandfrei.  Auch die gespeicherten Ziele sind gespeichert geblieben.

Gute Fahrt!

 

 

%d Bloggern gefällt das: