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Artikel Tagged ‘Foto’

An die Wand damit

16. Juli 2015 Keine Kommentare

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Du warst fotografieren und hast etliche schöne Bilder mit gebracht. Raw-Entwicklung ist fertig. Und sonst? Nur Gigabyte-weise belegte Festplatten, Speicherkarten oder USB-Sticks. Wie oft schaust Du dir die Bilder an? Zeigst Du sie Anderen? Du kannst sie evt. noch in einem Forum, bei Flickr, G+ oder Deinem Blog online stellen, um sie Anderen zu zeigen. Aber ist das alles? Gibt es nicht noch mehr?

Früher hat man jedes Foto auf Papier gehabt. Und heute? Einzelne Bilder werden vielleicht noch an einer Print-Station im Supermarkt oder in der Drogerie ausgedruckt, was dann ja den Abzügen von Früher entspricht. Das sind wahrscheinlich am ehesten Bilder von Familienfeiern. Bilder eines Urlaubs oder Ausflugs könntest Du z.B. in einem Fotobuch zusammen fassen, mit etwas Text versehen und so eine dauerhafte Erinnerung schaffen. Ist das nun alles? Nein!

Ein Freund von mir hat in seinem Blog beschrieben, wie er seine Fotowand neu konzipiert hat. Das hat mich inspiriert, mal meine Gedanken zu dem Thema nieder zu schreiben. Ein paar generelle Gedanken zur Wanddekoration hat Michael Omori Kirchner auf fotografr.de zusammengestellt.

Es gibt Anbieter, die Fotos im Großformat anbieten. In der Vergangenheit habe ich diesen Service einige Male genutzt und Fotos im Format 30×45 bzw. 60×40 Hochglanz drucken lassen und im Bilderrahmen mit Passepartout hinter Glas aufgehängt. In der Größe entwickeln die Bilder eine tolle Wirkung. Man kann sich jeden Tag daran erfreuen. Erinnerungen lebendig halten. Sie können auch, je nach Motiv, motivieren.

Hinter Glas sind die Bilder auch gut geschützt. Aber leider spiegelt das Glas auch – vor allem dann, wenn das Foto dunklere Bildteile enthält.

Versand

Prints bis Größe DIN A4 werden per Post in einem stabilen Umschlag versandt. Größere Formate werden hingegen gerollt per Paketdienst versandt. Bei Rollenversand hat man das Problem, dass die Prints sich an die Rollung erinnern und sich immer wieder aufrollen wollen. Hinter Glas ist das aber kein Problem. Das Ein- und Auspacken kann bei Unachtsamkeit aber zu Knicken führen. Das ist dann ein Schaden, den man nicht mehr reparieren kann.

Seit einiger Zeit gibt es auch Alternativen: Leinwand, Hinterglasdruck und auf Alu-Verbundmaterialien

Leinwanddruck

Ich habe vor kurzem zwei Leinwandprints im Format 80×60 als Test bestellt. Sie kommen als Paket nach Haus. Jedes Bild einzeln in Luftpolsterfolie verpackt und zusammen in einem stabilen Pappkarton. Trotz der Größe sind sie erstaunlich leicht, im Vergleich zu einem Print auf Fotopapier mit Rahmen unter Glas. Interessanterweise habe die beiden auf Leinwand gedruckten Bilder an der Wand eine Anmutung von Räumlichkeit und Tiefe. Es kommt mir so vor, als könne man die Objekte im Bild tatsächlich anfassen. Anders, als ich es von den bisherigen Prints gewöhnt war. Das liegt möglicherweise an der leicht rauen Struktur des Materials.

Leider geht beim Druck auf Leinwand an allen vier Seiten ein Teil (kleiner) des Bildes verloren. Das ist dadurch bedingt, das die Leinwand um einen hölzernen Trägerrahmen herumgeführt wird und auf der Rückseite an diesem Rahmen befestigt wird. Darum muss man bei der Bildauswahl darauf achten, dass sich im Randbereich kein wesentlicher Bildinhalt befindet. Je nach Hersteller kann man während des Bestellprozesses sehen, wie viel vom Bild für diesen Umschlag verloren geht.

Zum Aufhängen benötigt man nicht unbedingt einen Bilderrahmen, sondern kann die Leinwand direkt aufhängen. Auch ein Aufhänge-System wird nicht unbedingt benötigt, wenn man bereits Nägel in der Wand hat. Man kann die Leinwände einfach mit dem inneren Holzrahmen auf die Nägel in der Wand auflegen.

Acryl

Ich habe auch einen Hinterglasdruck bestellt. Deutlich teurer als die Leinwand, aber mit einer tollen Bildqualität. Auch von der Anmutung her entspricht die Bildwiedergabe einem Print auf Fotopapier. Da die Oberfläche aber kratzempfindlich ist, werden die Bilder mit einer Schutzfolie versehen geliefert.

Um einen Print im Hintergasdruck oder auf Verbundmaterial gedrucktem Bild an die Wand zu bringen, benötigt man ein Aufhängesystem hinter dem Bild.

Beim Hinterglasdruck sowie beim Druck auf Verbundmaterialien kann man, wie bei Prints auf Fotopapier, bis an den Rand drucken. Es gibt keinen Verlust von Bildteilen.

Lagerung

Da ich Bilder gerne ein paar Mal im Jahr austausche, müssen die Bilder, die gerade nicht an der Wand hängen gelagert werden. Die Lagerung der Prints auf Fotopapier nimmt deutlich weniger Platz weg, als Hinterglasdrucke, Verbundmaterial oder Leinwand. Ich nutze eine Sammelmappe im Format A2 aus dem Künstlerbedarf für die Prints, die gerade nicht an der Wand hängen. Darin sind sie sicher aufgehoben. Sie können nicht verknicken, werden glatt gehalten und man kommt gut dran, um sie zu tauschen. Man benötigt nur einen Rahmen, der zur Einrichtung passt, und kann sich im Monats- oder Jahreszeitenrhythmus passende Bilder an die Wand hängen.

Leinwände sind da deutlich sperriger und müssen sorgfältiger aufbewahrt werden. Bei Hinterglasdruck und den genannten Verbundmaterialien ist eine Lagerung auch etwas schwieriger als bei den Prints. Sie sind zwar nicht so dick, wie Leinwände. Dafür muss man sie aber vor dem verkratzen schützen und die Aufhängesystem auf der Rückseite bedenken.

Fazit

Für mich hat jedes der genannten Verfahren seine Berechtigung. Qualitativ steht keines der Materialien hinter den Anderen zurück. Im Moment bevorzuge ich die Leinwand aufgrund der oben beschriebenen Tiefenwirkung.

Hat man seine Fotos jedoch in einem Panorama-Format, das sich im Produktportfolio des Herstellers nicht wiederfindet, so bleibt nur der Druck auf Fotopapier, da man hier selber die unbelichteten Ränder wegschneiden kann, um auch ein solches Bild an die Wand zu bekommen.

Wer mag, kann mir auch seine Erfahrungen unten in den Kommentaren hinterlassen. Ich freue mich auf Eure Kommentare.

Dieser Post wurde nicht vom Anbieter gesponsert. Die Artikel wurden komplett von mir bezahlt.

Japantag 2014

17. Mai 2014 Keine Kommentare

Die japanische Gemeinde in Düsseldorf hat zum Japantag gerufen, und alle, alle sind gekommen. Mir scheint, diesmal waren deutliche mehr Leute auf dem Japantag als in den vergangenen Jahren. Ich kann mich nun wiederholen, was und wen man alles zu sehen bekommen kann. Wieder hatten wir herrlichstes Sommerwetter. So warm, dass um 16:00h schon viele Besucher erschöpft am Boden lagen. Auch die Organisation hat es nicht geschafft Engpässe zu entschärfen bzw. selbst zusätzliche Engpässe geschaffen. Ein Stau zu Fuß ist schon eine besondere Erfahrung. (Nachtrag: lt. offiziellen Angaben sind diesmal 750.000 Besucher zum Japantag gekommen – wow)

Ich will hier aber nicht über das negative reden, sondern Bilder zeigen. Ich war wie in den letzten Jahren begeistert und fasziniert, was die (überwiegend weiblichen) Fans von Anime, Manga, Computerspielen usw in vielen Stunden phantasievoll zusammen gestellt, genährt, gesägt, gefeilt und bemalt haben um sich ihren Idolen auf ganz andere Art zu nähern bzw. selbst in deren Rolle zu schlüpfen.

Aber seht selbst:

Wem das noch nicht reicht, der kann hier Bilder von 2013 sehen oder in den Galerien nach älteren Bildern schauen.

Viel Spaß!

Wo ist denn dieses Bild entstanden?

5. März 2014 Keine Kommentare

Wenn Du dir diese Frage häufiger stellst, machst Du entweder zuviele Fotos oder hast kein GPS.

GPS? Nein, ich meine nicht das Navi in Deinem Auto, sondern einen GPS-Tracker. Der GPS-Tracker empfängt die Signale von den GPS-Satelliten und speichert sie ab. Jeder Satellit sendet die aktuelle Uhrzeit sowie seine Position. Der Tracker empfängt die Signale mehrere Satelliten (mindestens 3 Satelliten werden benötigt) und aus dem Zeitversatz der Positionsangaben, die jeder Satellit sendet, wird nun die eigene Position des Trackers in Längen- und Breitengrade ermittelt, sowie je nach Tracker die Höhe über Meer. Das setzt natürlich voraus, dass der Tracker auch einen Blick zu Himmel hat, sonst kann er die Signale nicht empfangen. Im Wald oder in Gebäuden kann das schon mal schwierig werden. Auch in engen Häuserschluchten kann es schwierig werden die Satelliten-Signale zu empfangen, da sie von glatten Häuserwänden reflektiert werden können und sich dann überlagern.

Am Ende seines Trips kann man nun die so erstellte Logdatei des Tages oder Trips auf Tagesbasis aus dem Gerät holen und mit Hilfe eines Tools in die Fotos einbauen.

Ein einzelner Eintrag sieht z.B. so aus:

   <trkpt lat=“41.402300″ lon=“2.188530″>
    <ele>2.928</ele>
    <time>2014-02-28T19:08:53Z</time>
   </trkpt>
  

Das verrät, ich war am 28.02.2014 um 19:08:53 UTC an diesem Ort 41.402300 Grad Nord, 2.188530 Grad Ost. Wenn Du magst, gib das mal z.B. bei Google ein: 41.402300 N, 2.188530E

UTC ist die Bezeichnung für Universal Time oder Weltzeit. Diese Bezeichnung hat den älteren Begriff GMT (Greenwich Mean Time) abgelöst. Auf diesen Wert können nun alle anderen Zeitzonen mit + oder – korrigiert werden. Hier in Deutschland haben wir die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit einem Korrekturwert von -1 bzw. -2 bei Sommerzeit (MESZ). So wird dann die Ortszeit bestimmt.

Dieses Vorwort ist wichtig, um den Sinn des Korrekturwerts zu verstehen, den man angeben muss, um die GPS-Daten in die Fotos zu bringen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Uhren in GPS-Tracker und Kamera gleich laufen. Also: vor dem Trip kontrollieren.

Wie man die GPS-Daten nun in die Fotos bekommen kann, zeige ich in meinem nächsten Post.

 

Japantag 2013

25. Mai 2013 Keine Kommentare

600_0530_wUnd wieder ist ein Jahr rum und wir sind in Düsseldorf zu Japantag. Auch ich war wieder mit der Kamera unterwegs.

Das Wetter war diesmal zweigeteilt: zunächst wunderbar sonnig und warm. Viele gutgelaunte Menschen, Tiere, Elfen und andere Wesen, die die japanischen Mangas, Animes und Computerspiele beleben. Eine bunte Mischung von Charakteren, die friedlich ihre Leidenschaft zeigen. Tolle Kostüme zwingen einen zu langsamem Schritt. Rechts ein Blick, links ein Blick. Und Fotos werden gemacht! Gleiche Helden zum Kostümvergleich, passende Figuren zum Happening-Foto oder einfach nur Fan und Hero. Dazu kommen dann noch die, die wie ich die Fotografie betreiben und sich einfach nur an den Farben und Forem erfreuen.

Auch von den vielen Vorführungen aus Musik, Sport, Kampf, Tanz oder Percussion habe ich diemal nicht viel gesehen. Dafür habe diesmal Bilder aus dem Heerlager mitgebracht.

Der Japantag wird zwar traditionell mit einem phantastischen Höhenfeuerwerk beendet, da es aber bereits recht früh zu regnen begann, bin ich diesmal nicht geblieben. Das Bild oben ist bei meinem Rückweg entstanden. So viel Freifläche, wie es oben auf dem Bild aussieht, hat es nur auf dieser Wiese gegeben. Früher am Tag war auch sie voll belegt.

Hier sind nun noch weitere Bilder:

Das Heerlager:

und natürlich auch die Figuren:

Möhnesee

20. Mai 2013 Keine Kommentare

600_9643-e_wLetzte Woche habe ich hier ja Bilder von der Illumination an der Möhne anläßlich des 100. Geburtstags gezeigt. Heut sind nuch die versprochenen Bilder vom Nachmittag dran. Mehr Bilder wieder hier.

Vile Spass!

Möhne Illumination

13. Mai 2013 Keine Kommentare

600_9682-e_wAnläßlich ihres 100. Geburtstags gibt es derzeit an der Möhne eine Lichtinstallation. Hier ein paar Impressionen.

Bis Pfingsten kann man das Event noch besuchen.

Mehr Bilder sind in meinem Reise-Blog zu finden.

Brot und Wein

15. September 2012 Keine Kommentare

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Bsssssssssssssssssss

26. Juli 2012 4 Kommentare

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WDR2 in Dorsten

1. Juli 2012 Keine Kommentare

Bestes Wetter, tolle Stimmung und erstklassige Musik-Acts zeichneten diesen besonderen Samstag gestern aus. Dorsten hat ein Mega-Event gewonnen und Alle, Alle kamen. Auf der Konzert-Freifläche waren bereits gegen 16:00h rund 12.000 Menschen und ab ca. 17:00 wurde gewarnt, dass wer noch nicht angekommen war, besser nicht mehr kommen solle, denn es wären bereits 19.000 Mensche auf dem Gelände. Kurz darauf wurde mit 20.000 Teilnehmern das Maximum erreicht. Schade für die, die später kamen.

Die große Bühne war erstaunlich leise. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Konzert-Gelände war lange Zeit nichts zu höre, so dass ich fürchtete auf dem falschen Weg zu sein. Erst auf dem Konzertgelände Mehr…

Alles Gute zum Muttertag

13. Mai 2012 Keine Kommentare

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