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Produkt-Review von PhotoLemur

13. Mai 2017 Keine Kommentare

Vor ein paar Wochen hatte ich eine eMail in meinem Post-Eingang, wo mir angeboten wurde, eine neue Software für Fotografen zu testen: Photolemur.
Ein ulkiger Name, dachte ich. Aber, die eMail enthielt keinen Download-Link oder ähnliches. Nur eine grobe Beschreibung, dass die Möglichkeiten phänomenal wären und unglaublich einfach zu nutzen.
Also habe ich die Homepage aufgerufen und mir angesehen. Mein erster Eindruck war ernüchternd. Das Design ähnelte Seiten, die tollste Dinge versprechen und nach dem Download hat man einen Virus oder Schlimmeres auf dem Rechner. Aber keine Möglichkeit die Software zu downloaden (gibt es sowohl für Mac als auch für Windows), ohne sich zu registrieren. Nicht toll, aber in Verbindung mit der eMail in meinem Posteingang habe ich mich entschlossen, dem Absender genau das zu spiegeln.
Ein paar Tage später bekam ich einen Download-Link sowie einen Produktschlüssel für die Version 1.0 und dem Versprechen, auch die Version 2.0 zu erhalten, sobald sie erschienen sein würden.
OK, auf einem Test-Rechner installiert und mal mit ein paar Fotos ausprobiert.

Ein wirklich einfacher Workflow:
1. Bild laden
2. Automatismus läuft
3. mit Schiebe-Regler die Vorher- / Nachher-Wirkung vergleichen
4. Bild abspeichern
Das ist Alles!

Erstaunlich, was die Software so alles aus einem Bild noch heraus holen kann, aber ich mochte die Ergebnisse nicht. Mir war das alles zu bunt und zu wenig natürlich. Wenn es die Möglichkeit gäbe, selbst zu wählen, wo man das Vorher behalten möchte und wo das Nachher, wäre meine Beurteilung sicherlich besser ausgefallen. Aber es ist ja nur die 1.0. Warten wir also auf die 2.0.

Am letzten Wochenende habe ich nun die Version 2.0 von Photolemur bekommen und heute mit einigen meiner Bilder getestet. Der Workflow ist derselbe wie in Version 1.0, aber die Ergebnisse sind besser und natürlicher als in der Vorversion. Also schon eher eine Empfehlung. Dafür ist die Installation nun weniger schön. Statt mit einem Produktschlüssel arbeitet die Software nun nach einem Abo-Modell mit einem eMail-basierten Aktivierung-Server. Sprich, ohne aktive Internetverbindung kann man nicht installieren. Und wie lange mein (kostenloser) Account gültig ist, weiß ich nicht.

Fazit:
Insgesamt sind mir die Ergebnisse aber auch von der 2.0er Version zu schlecht.

  • Rot-Töne fressen schnell aus
  • selbst wenn optisch kaum eine Veränderung sichtbar ist, kommt (starkes) Rauschen ins Bild
  • ich hätte gerne einen Pinsel, mit dem ich den Effekt dort markieren kann, wo ich ihn haben möchte
  • ich hätte gerne einen Regler, mit dem ich die Effekt-Stärke regulieren kann

  • Entscheidet nun selbst, ob ihr so eine Software braucht und ob euch die Ergebnisse gefallen.

    Hier ein paar Ergebnisse in der Vorher/Nachher-Ansicht:

    Bildbearbeitungs Workflow

    7. August 2011 Keine Kommentare

    Auf dem NB existiert diese Grobstruktur:
    Data
    – Fotos
    – noch zu bearbeiten
    – Shootings
    – Stammtisch

    Darunter dann nach Jahr (ausser bei ’noch zu bearbeiten‘), darunter dann der Tag im Format „JJJJ-MM-TT – Kurzbeschreibung“

    Neue Bilder bekommen dann unter ’noch zu bearbeiten‘ einen neues Verzeichnis. Dort liegen dann alle NEFs (Nikon Raw). Falls ich von jemandem eine GPX-Datei bekomme, wird sie nun auf die NEFs angewandt.
    Anlegen des Verzeichnisses ‚edit‘ als Unter-Verzeichnis.
    Für HDRs, Panos und MOFs werden nun weitere Unterverzeichnisse angelegt und die jeweilligen NEFs dorthin verschoben.
    Nun folgt die Sichtung mit ViewNX samt Bewertung und Freigabe der Bytes ungeeigneter Bilder zum Recycling. Über die Selection nach Bewertung geht es dann an die Bearbeitung, deren Ergebnisse im Verzeichnis ‚edit‘ abgelegt werden.
    Es folgt ein Shell-Script zur Finalisierung: Anlegen von weiteren Verzeichnissen für unterschiedliche Größen, Signatur stempeln und verkleinern.
    Zum Abschluß kopieren der fertigen Bilder (bearbeitete und JPGs) auf meinen internen Server und verschieben aller NEFs ins Archiv auf eine externe Festplatte. Aufräumen im Tagesordner und verschieben der Ergebnisse in den betreffenden Jahresorder unter „Fotos“, „Shootings“ oder „Stammtisch“. Auf der NB-Festplatte befinden sich unter „Fotos“, „Shootings“ oder „Stammtisch“ dann nur noch die fertigen Bilder in der Auflösung, wie ich mitnehmen möchte: also eine Untermenge des gleichnamigen Verzeichnisses auf dem Server.

    Das hat sich inzwischen so entwickelt, da mir das vermeindlich Einfache auf die Dauer zu kompliziert ist. Daher habe ich irgendwann angefangen, so viele Schritte wie möglich zu automatisieren. Auch arbeite ich lieber mit mehreren für ihre Aufgabe optimierten Tools, als mit Generalisten, die mir dann das Leben wieder verkomplizieren.

    P.S.: Wenn ich unterwegs bin (Urlaub oder so) kommt ein Schritt hinzu: regelmäßige Syncronisation des Unterverzeichnisses auf dem NB mit dem PhotoTank. Zuhause erfolgt diese Syncronisation sonst mit einer exteren HD.

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