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Archiv für die Kategorie ‘Kunst’

Produkttest Saal-Digital Fotobuch mit Lay-Flat (Werbung)

21. Juli 2019 Keine Kommentare

Ich durfte ein Produkt aus dem Hause Saal-Digital testen: Fotobuch mit Lay-Flat-Seiten erstellen und 40€ als Zuschuss erhalten.
Das habe ich für ein Fotobuch im Format 28 x 19 cm mit 56 Innenseiten aus glänzendem Fotopapier über meinen Trip nach Wales genutzt. Somit blieb für mich ein Restbetrag von etwas über 20€ über.

Zu Beginn einer Fotobuch-Erstellung läuft bei mir erst einmal mein Standard-Workflow los: es werden alle etwickelten Fotos, die potentiell in Frage kommen, in einen separaten Ordner auf der Fetplatte kopieren und mit dem Sternchen-System bewerten, so dass am Ende nur die Bilder übrig bleiben, die ins Buch kommen. Das Sternchen-System werde ich demnächst auch hier nochmal detailleirt erläutern.

Dann wird mit der Saal-Digital Gestaltungs-Software ein neues Produkt erstellt und der Ordner gewählt, der die Fotos enthält. Leider kann die Gestaltungs-Software von Saal-Digital nicht mit den Sternchen-Bewertungen umgehen, so dass ich die gewählten Bilder erst noch mal kopieren muss (bzw. die nicht gewählten Bilder aus dem oben genannten Ordner löschen).

In der Software gibt es leider keine Blanco-Layouts für die Verteilung der Bilder auf der Seite. Es gibt nur so blöde vorgestalteten Seiten mit blödsinnigen Stickern oder sonstigen sogenannten „Schmuckelementen“. Zudem gibt es keine vernünftige Ausrichtungsfunktion der Bilder auf der Seite (horizontale + vertikale Verteilung => funktioniert nicht richtig). Auch die Abstände zwischen Bildern sind nicht exakt setzbar. Vom Gestalterischen her ist die Software stark verbesserungswürdig.

Der Upload der Fotos ging erstaunlich schell. Auch die Produktionszeit war hervorragend. Freitag Spät-Nachmittag bestellt, Montag produziert und Mittwoch geliefert. Top!

Ich habe bei der Bestellung das Standard-Papier gewählt und nicht das dicke Papier. Somit war ich ziemlich erstaunt, wie dick das Buch tatsächlich ist.

Die Buchseiten selbst haben eine sehr gute Wiedergabe-Qualität. Auch in den dunklen Bereichen vermag der Druck noch Strukturen abzubilden. Aber dass das erste Bild direkt auf die Rückseite des Buchdeckels und das letzte Bild auf die Innenseite des Hinterdeckels gedruckt wird, qualifiziert das Endergebis erheblich ab. Es gibt weder Buchspiegel noch Buchdecke. Das wirkt unprofessionell und billig (im schlechtesten Sinne). In dem Beispielbild in der Galerie am Ende des Artikels kann man das gut erkennen. ein Klick auf die Bilder vergößert sie.

An mehreren Stellen habe ich bewußt Bilder über die Buchmitte platziert, um zu schauen, wie sich der Knick bei Lay-Flat auf die Bildwirkung auswirkt und muss sagen, dass das bei Panorama-Bildern gut nutzbar ist. Man kann also bedenkenlos Panoramen über eine Doppelseite laufen lassen und so die volle Seiten-Höhe ausnutzen.

Als Fotograf erstelle ich im Laufe des Jahres einige Bücher zu verschiedenen Themen mit hochwertigen Fotos. Dieses Produkt ist in jedem Fall nicht geeignet, die Bilder adäquat zu präsentieren. Insbesondere für Hochezeits-Fotos werde ich es nicht einsetzten können. Sehr schade, denn der Rest ist von der Qualität her sehr gut.

Workshop: Kirmeslichter

Alle Jahre wieder werden in den Städten Jahrmärkte aufgebaut. Eine Komposition aus Gerüchen, Musik und Lichtern zieht die Menschen immer wieder in den Bann. Die besondere Stimmung des Jahrmarkts entsteht aber erst am Abend.

Ich biete wieder einen Workshop an, diese besondere Stimmung auf einer Kirmes mit der Kamera einzufangen. Neben der Kamera wird ein Stativ benötigt. Auch wenn moderne Kameras oft ohne auskommen, ist es hier für einige Kompositionen wichtig. Wenn es Fragen zum Equipment gibt, kann dass im Vorfeld per Mail oder auch telefonisch geklärt werden.

Ablauf:
Zunächst gibt es eine Einführung in das Thema „Kirmes-Fotografie“ mit Einstellung der Kamera. Anschließend werden wir uns langsam durch die Straßen bewegen. Jeder bekommt genug Zeit zum fotografieren. Rückfragen zu Einstellungen sind aufgrund der kleine Gruppengröße jederzeit möglich sein.

Kirmes-Fotografie ist eine Mischung aus Street-, Blaue-Stunde-, Nacht- und Langzeit-Fotografie. Es können vielfältige Motive eingefangen werden. Jeder Besuch wird anders. Ein wirklich spannendes Thema.

Im Nachgang werden wir eine Nachbesprechung am darauf folgenden Wochenende entweder per Skype-Sitzung oder persönlich in einem Schwelmer Café nach Vereinbarung durchführen. Jeder Teilnehmer kann da einige (4-5) eigene Bilder zeigen und bekommt dazu ein Feedback.

Termin : Sonntag, 01.09.2019 18:00 bis ca. 21:00 Uhr
Wo : Schwelm, Heimatfest
max. Teilnehmer : 6
Anmeldeschluss. : 25.08.2018 23:59h
Kosten : 45€
Anmeldung : per eMail an workshop at krajnik punkt de

Ausser bei heftigem Dauerregen findet der Workshop bei jedem Wetter statt.

Ein paar Beispiel-Bilder zur Inspiration aus den letzten 10 Jahren, entstanden auf verschiedenen Jahrmärkten mit unterschiedlichen Kameras.

Produkttest Saal-Digital Fotobuch (Werbung)

28. Dezember 2018 Keine Kommentare

Ich durfte ein Produkt aus dem Hause Saal-Digital testen: Fotobuch erstellen und 40€ als Zuschuss erhalten.
Das habe ich für ein Fotobuch im Format 28 x 19 cm mit 46 Innenseiten aus glänzendem Fotopapier über unseren Sommerurlaub auf der Insel Usedom genutzt. Somit blieb für mich ein Restbetrag von knapp 15€ über.

Zunächst geht es daran die Fotos auszuwählen. Ich habe alle gewählten Bilder in einem Ordner auf der Festplatte abgelegt und im Projekt den Order ausgewählt. So kann man während der Bucherstellung immer schön sehen, welche Bilder bereits verwandt wurden, und welche nicht.

Aber in der Software gibt es keine Blanco-Layouts für die Verteilung der Bilder auf der Seite. Es gibt nur so
blöde vorgestalteten Seiten mit blödsinnigen Stickern oder sonstigen sogenannten „Schmuckelementen“. Zudem gibt es keine vernünftige Ausrichtung der Bilder auf der Seite (horizontale + vertikale Verteilung => funktioniert nicht
richtig). Auch die Abstände zwischen Bildern sind nicht exakt setzbar. Vom Gestalterischen her ist die Software stark verbesserungswürdig.

Ein weiteres Manko ist der PDF-Export. Die Qualität ist sehr schlecht und überdies wird ein riesiges Wasserzeichen über die Bilder gedruckt. Somit habe ich im Anschluss das Fotobuch nochmal gesetzt, diesmal mit einer DTP-Software. Mit dem PDF-Export aus der Saal-Digital Design-Software kann man rein gar nichts anfangen.

Diese beiden Mankos zusammengerechnet hätte ich mir gewünscht, es gäbe einen direkten PDF-Upload für die Innenseiten, so dass nur der Umschlag (Cover, Rückseite und Buchrücken) online zu gestalten wäre. Das hätte mir einiges Stunden Arbeit und Frust erspart.

Der Upload der Fotos ging erstaunlich schell. Auch die Produktionszeit war hervorragend – und das in der Vor-Weihnachtszeit.

Die Buchseiten selbst haben eine sehr gute Wiedergabe-Qualität. Aber dass das erste Bild direkt auf die Rückseite des Buchdeckels und das letzte Bild auf die Innenseite des Hinterdeckels gedruckt wird, qualifiziert das Buch erheblich ab. Es gibt somit weder Buchspiegel noch Buchdecke. Das wirkt unprofessionell und billig (im schlechtesten Sinne).

Als Fotograf erstelle ich im Laufe des Jahres einige Bücher zu bestimmten Themen mit hochwertigen Fotos. Dieses Produkt ist in jedem Fall nicht geeignet, die Bilder adäquat zu präsentieren. Sehr schade.

Dieser Post ist zum Teil vorbereitete, da DHL das Paket verbummelt hatte. Die Lieferung hätte am 04.12.2018 erfolgen sollen und wurde mit der Paketnummer am 06.12.2018 bei DHL reklamiert, als andere Lieferungen hier erfolgreich zugestellt wurden, das Fotobuch aber nicht mit dabei war. Geliefert hat DHL bis heute nicht und die Sendung ist in der Sendungsverfolgung noch immer als „Status am Di, 04.12.2018 09:58 Uhr: Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen“ gekennzeichnet. Auch ist für mich sichtbar nichts passiert, ausser das in der Folgewoche ein DHL-Zusteller sich hier an der Tür erkundigt hat, ob das Paket tatsächlich nicht angekommen wäre.
Inzwischen ist das Paket aufgetaucht. Das Paket wurde im Hausflur eines anderen Hauses 8 Häuser von hier verloren und nun endlich von einem der dortigen Bewohner hier zugestellt. Dieser Fakt floss aber nicht in diese Bewertung ein.

Workshop: Kirmes-Lichter

28. Juli 2018 Keine Kommentare

Alle Jahre wieder werden in den Städten Jahrmärkte aufgebaut. Eine Komposition aus Gerüchen, Musik und Lichtern zieht die Menschen immer wieder in den Bann. Die besondere Stimmung des Jahrmarkts entsteht aber erst am Abend.

Ich biete einen Workshop an, diese Stimmung mit der Kamera einzufangen. Neben der Kamera wird ein Stativ benötigt. Auch wenn moderne Kameras oft ohne auskommen, ist es hier für einige Kompositionen wichtig. Wenn es Fragen zum Equipment gibt, kann dass im Vorfeld geklärt werden.

Ablauf:
Zunächst gibt es eine Einführung in das Thema mit Einstellung der Kamera. Anschließend werden wir uns Langsam durch die Straßen bewegen. Jeder bekommt genug Zeit zum fotografieren. Rückfragen zu Einstellungen sollten aufgrund der kleine Gruppengröße jederzeit möglich sein.

Kirmes-Fotografie ist eine Mischung aus Street-, Blaue-Stunde-, Nacht- und Langzeit-Fotografie. Es können vielfältige Motive eingefangen werden. Jeder Besuch wird anders. Ein wirklich spannendes Thema.

Im Nachgang werden wir eine Nachbesprechung am darauf folgenden Wochenende entweder per Skype-Sitzung oder persönlich in einem Schwelmer Café nach Vereinbarung durchführen.

Termin : Sonntag, 02.09.2018 18:00 bis 22:00 Uhr
Wo : Schwelm, Heimatfest
max. Teilnehmer : 6
Anmeldeschluss. : 26.08.2018 23:59h
Kosten : 45€
Anmeldung : per eMail an workshop at krajnik punkt de

Ausser bei Dauerregen findet der Workshop bei jedem Wetter statt.

Ein paar Beispiel-Bilder zur Inspiration aus den letzten 10 Jahren, entstanden auf verschiedenen Jahrmärkten mit unterschiedlichen Kameras.

Eine Schwebefliege und Luminar 2018

19. Juli 2018 Keine Kommentare

APS-C, f16, 1/1000, ISO 2,800, 105mm (~157mm FX)
Heute habe ich nicht nur ein Foto, sondern auch ein besonderes Angebot (enthält Werbung): Skylum bietet ihre Software Luminar 2018 von heute bis Sonntag mit einem großen Rabatt sowohl für das Update als auch für die Vollversion an.

Das Foto oben ist eine Macro-Aufnahme einer Schwebefliege auf einer Echinacea Blüte. Es wurde mit einem 105mm Macro an einer APS-C Kamera aufgenommen und anschließend mit Luminar 2018 aus dem RAW entwickelt.

Insekten bewegen sich ziemlich schnell und ihre Bewegungen sind schwer bis unmöglich vorherzusehen. Auch wenn sie auf Blüten sitzen, bewegen sie sich ständig weiter. Daher muss man mit sehr kuzen Belichtungszeiten arbeiten und einen schnellen Auto-Fokus haben. Bei der Macro-Fotografie muss man mit kleinen Belendenöffnungen (hohe Zahlen) arbeiten, um eine passende Tiefenschärfe zu bekommen, denn, je länger die Brennweite und je näher das Objekt ist, um so geringer ist die Tiefenschärfe. Das muss mann dann durch Abblenden ausgleichen.

Während die kurze Belichtungszeit das Licht nur sehr kurz zum Sensor läßt, limitiert die geringe Blendenöffnung die Menge des passierenden Lichts. Wie kann man nun korrekt belichtete Bilder bekommen? Im Studio kann ich Licht hinzufügen, aber Wildlife muss ich mit dem Licht auskommen, das mir die Natur gibt. Der Einsatz von Blitzen verbietet sich hier. Allenfalls ein Reflektor kann ein wenig dazu beitragen, die Tiefen etwas aufzuhellen. Somit bleibt nur die Möglichkeit, die Emfpindlichkeit des Sensors zu erhöhen, indem man die ISO erhöht. Das wiedrum führt unweigerlich zu verstärktem Bildrauschen und dem Verlust von feinen Details.

Was also tun? Hilfe bekommt man von einer Software, die eine gute Rauschunterdrückung hat, aber fine Details erhalten kann. Daher nutze ich Luminar 2018 für die Entwicklung meiner Bilder. Das Bild hat weiterhin alles Strukturen: die feinen Haare, die Strukturen der Facetten-Augen und die Pollen sind klar sichtbar während das Rauschen in den Hintergrundbereichen weg sind. Luminar 2018 hat wieder einen großartigen Job gemacht.

Bei Skylum ist eine voll-funktionsfähige Demo (14 Tage Laufzeit) kostenfrei verfügbar.

Take care!

(dieser Post enthält Affiliate Links)

Produkttest „Fotoheft“ von Saal-Digital

23. Februar 2018 Keine Kommentare

Diesmal durfte ich das Fotoheft von Saal-Digital testen. Für den Test wurde ein Bestellgutschein von 20€ zur Verfügung gestellt. In meinen Augen ist das ein interessantes Produkt, wenn man Bilder als Anschauungs-Material z.B. für Kurse haben möchte. Bisher wurden dafür Fotos mit dem Farblaser ausgedruckt und anschließend laminiert.

Insgesamt 10 Templates sind im Angebot: 3 * Hochkant (10×15, 13×18 und A4), 4 * Querformat (15×10,18×13, A4, A3) sowie 3 * quadratisch ( 14×14, 20×20 und 30×30). Alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Spiralheftung à la College-Block haben und jeweils eine transparente Schutzfolie als Cover bzw. Rückseite. Beim Papier kann man zwischen Premium Matt und Kunstdruck wählen.

Ich habe mich für ein Fotoheft im Format A4 Hochkant mit Premium-Paipier und mattem Druck entschieden.

Leider sieht Saal Digital nur eine Heftung am linken Rand vor. Somit kann man zwar Fotos im Format A4 abdrucken, aber wenn man sie in einem Kurs zeigen möchte, wird die der Heftung gegenüberliegende Seite nach vorne umfallen. Da wäre eine Heftung am oberen Rand besser.

Durch drehen der Bilder habe ich das dann selbst gemacht, wie man in der Bildergalerie unten sehen kann.

Bestellprozess


Der Bestellprozess war über die Bestell-Software schnell erledigt. Erstaunt hat mich wieder die Geschwindigkeit: Sonntag gegen Abend bestellt und Dienstag Mittag war das fertige Buch bereits hier. Hut ab!!

Qualität


Die Druckqualität überzeugt in Sättigung und Detail-Reichtum. Ebenso die Bindung und der Schutzumschlag. Das Papier ist fester als erwartet. somit ist das ganze Heft prima für den gewünschten Zweck nutzbar und kann die bisher genutzte Technik (Druck auf Fablaser-Drucker mit anschließendem laminieren) ersetzten. Ein weiterer Vorteil des Fotohefts ist an dieser Stelle, dass kein Bild mehr verloren gehen kann und sie auch nicht mehr durcheinander kommen können.

Daher war es auch nicht so tragisch, dass der von Saal-Digital zur Verfügung gestellte Gutschein nur einen Teil der Gesamtkosten gedeckt hat und ich eine Zuzahlung vornehmen musste.

Frohes Neues Jahr

31. Dezember 2017 Keine Kommentare

2018_w

Frohe Weihnachten

24. Dezember 2017 Keine Kommentare

Fröhliche Weihnachten!

Großformat-Bild von Saal-Digital – ein persönlicher Test

12. August 2017 Keine Kommentare


Kürzlich bekam ich von Saal-Digital einen Gutschein-Code über 50€, um ein Großformat-Bild zu testen. Sechs unterschiedliche Materialien in den verschiedensten Formaten werden angeboten. So ist man zunächst von der Vielfalt erschlagen.
– Leinwand auf Keilrahmen
– Hartschaumplatte
– Galerieprint
– Acrylglas
– AluDibold mit und ohne Butlerfinish.

Uff. Welches Material soll ich wählen? In welchem Format? Wo sind die Vorteile gegenüber den anderen Materialen? Fragen über Fragen. Leinwand auf Keilrahmen habe ich bereits einige, wenn auch bisher nicht von Saal-Digital, ebenso ein Acrylbild. Die anderen Materialien kenne ich bisher nicht und würde sie prinzipiell auch gerne noch bei Gelegenheit testen.

Für diesen Test standen mir 50€ bei freier Wahl des Materials und der Größe zur Verfügung. Wenn meine Wahl teurer wäre, würde der Preis um diese 50€ reduziert.

Vor der Auswahl des Materials habe ich mich erst einmal mit den Produktbeschreibungen auseinander gesetzt. So wird bei AluDibold die extreme Schärfe hervorgehoben, bei Acryl die Tiefenwirkung. Die Tiefenwirkung von Leinwand im Gegensatz zu einem Print auf Papier habe ich ja in meinem anderen Post schon hervorgehoben.

Anschließend habe ich mich mit meinen Bilder beschäftigt und geschaut, welches Bild mit welchem Material wohl die optimale Bildwirkung erzielen würde. Ich habe mich dann für ein Acryl entschieden. Mit den Ausschlag gab die Möglichkeit, auch ein Panorama abzubilden. In diesem Fall ein 2-zu-1-Panorama im Format 60x30cm.

Die Oberfläche eines Acryl-Drucks ist hochglänzend und das Bild wird quasi auf die Rückseite gedruckt. Ein großer Nachteil dieses Materials ist daher, dass es in dunklen Bildbereichen, und zum Teil auch auf den helleren Teilen, spiegelt.

Die Bestellung mit der der Bestellsoftware geht schnell und einfach von der Hand. Man sollte allerdings vorher das Material genau auswählen, da in der Bestellsoftware eine Änderung nur möglich ist, indem man vor vorne beginnt. Hier würde ich mir wünschen, dass der Wechsel zwischen den Materialien genauso einfach möglich ist, wie auf der Webseite im Info-Bereich. Nun gut, da es ja immer nur um ein Bild geht, ist das verschmerzbar.

Wenige Tage nach der Bestellung kommt dann das Bild ins Haus. Gut geschützt in einem stabilen Karton ist es zusätzlich noch mit etlichen Metern Cellophanfolie auf einem dicken Karton-Brett fixiert. Auch die Ecken sind so sehr gut geschützt. Unter Umweltschutz Gesichtspunkten frage ich mich allerdings, ob wirklich so viel Folie nötig ist und ob es da keine Alternativen gibt.

Als Aufhängung habe ich mich für die günstige Standard-Aufhängung entschieden, die man selbst auf der Rückseite befestigen muss. Dank Klebefolie ist das kein Problem. Die Vorderseite ist noch mit einer Schutzfolie vor dem Verkratzen gesichert.

Da das Bild ohnehin auf Tiefenwirkung angelegt ist, wird diese durch das Material noch unterstützt. Ich mag das Gesamtergebnis an der Wand sehr, auch wenn sich unter Umständen der Betrachter oder der Raum in Teilen des Bildes spiegelt.

Fotobuch von Saal-Digital – ein persönlicher Test

18. Juni 2017 Keine Kommentare

Kürzlich habe ich die Möglichkeit erhalten, ein Fotobuch von Saal-Digital zu testen. Ein Gutschein über 25€ sollte mich dazu bewegen, die Produktqualität ohne Risiko kennen zu lernen.

Dazu musste ich zunächst die Software von Saal-Digital herunterladen und installieren. Sie wird sowohl für Windows als auch für Mac angeboten. Da sie Adobe Air basiert, einer Pseudo-Plattformunabhängigen Laufzeitumgebung, ist es damit möglich, mit nur einem Quelltext unterschiedlichen Umgebungen zu bedienen. Die Runtime für Adobe Air ist in dem Installationspaket direkt mit enthalten.

Mit der Software lassen sich nicht nur Fotobücher, sondern auch Fotoabzüge, Poster, Kalender, Wandbilder und Fotogeschenke erstellen. In den letzten Jahren habe ich schon etliche Fotobücher erstellt und mich dabei auf drei unterschiedliche Anbieter konzentriert. Somit kann ich bei dieser Betrachtung auf einige Erfahrungen mit der Software anderer Anbieter zurückgreifen.

Saal ist nicht der einzige Anbieter, der auf Adobe Air vertraut. Trotz der zusätzlichen Softwareschicht für die Air-Runtime läuft die Software auf einem 2012er Mac mit 4 GB RAM und 500GB Festplatte recht flüssig. Auf dem 13″ Monitor ist allerdings recht wenig Platz für die einzelnen vorgegebenen Spalten. Man kann zwar die Breite der Spalten verändern, aber nur komplette Spalten ausblenden und nicht nur einzelne, nicht benötigte Widgets (wie Beispielsweise in Photoshop oder gimp). Die linke Spalte wird somit in jedem Fall benötigt, da man von dort aus die einzelnen Fotos frei auf den Seiten platziert. Das geschieht mittels Drag-and-Drop. An einem Raster kann man die Bilder (oder auch Texte) einrasten lassen, ist aber nicht daran gebunden. Alle Komponenten dürfen frei auf den Seiten platziert werden. Es gibt aber auch Layout-Entwürfe, die man nutzen kann, um die Bilder auf den Seiten anzuordnen. Zudem gibt es nach Themen designte Layouts (z.B. Baby, Urlaub, Familie). Weitere Design-Elemente, die man nutzen kann, sind Clipart und Seitenhintergründe. Ich persönlich nutze solche Design-Elemente gar nicht. Auch eigene Fotos können als Seitenhintergrund genutzt werden.


Fotos können frei skaliert auf den Seiten platziert werden. Die Software bietet auch die Möglichkeit, Bilder selbst zuzuschieben oder sogar eine Basis-Bildbearbeitung um z.B. die Helligkeit zu korrigieren.

Es können jederzeit Doppelseiten in das Buch eingefügt oder entfernt werden. Den Preis kann man jederzeit am unteren Bildschirmrand sehen.

Für eingefügte Texte wird direkt eine Rechtschreibkontrolle durchgeführt und unbekannte Worte rot unterstrichen. Die Texteingabe ist allerdings wenig intuitiv gelöst. Auch die Umsetzung der Text-Löschung. Hier sollte dringend vom Design her nachgebessert werden.

Ich empfehle, die abschließende Sichtkontrolle des Buchs durch eine Person durchführen zu lassen, die bei der Erstellung nicht beteiligt war. Tippfehler im Buch führen unweigerlich zu dauerhaftem Ärger. Des Weiteren sollte die Sichtkontrolle an einem möglichst großen Monitor durchgeführt werden. Viele aktuelle Fernseher haben Beispielsweise die Möglichkeit, an einen Computer angeschlossen zu werden. Besonderes Augenmerk gilt dann dunklen Bildern und Bildpartien. Das ist dem Umstand geschuldet, die Farben am Bildschirm aus Lichtwellen zusammengesetzt werden und gemeinsam Weiß ergeben, während im Druck die stofflichen Farben gemeinsam Schwarz ergeben. Im Zweifel einfach ein dunkles Bild zunächst im Supermarkt oder Drogeriemarkt als Foto ausdrucken lassen und die Qualität beurteilen, bevor es in das Fotobuch aufgenommen wird. Ggf. in der Fotobuchsoftware (oder einer Bildbearbeitungs-Software wie Apple Fotos, Photoshop, Photoshop Elements, gimp) das Bild etwas aufhellen.

Für mein Test-Fotobuch habe ich Bilder aus den letzten 15 Jahren gewählt. Es sind alte Handy-Fotos, alte Digital-Fotos bis hin zu modernen Handy-Bildern und bearbeiten Bilder aus sehr guten digitalen Spiegel-Reflex Kameras. So war insbesondere der Qualitätsunterschied zwischen den Bildern interessant und wie die Software damit umgeht. Die Software weist automatisch darauf hin, wenn die Qualität der Bildes für die gewählte Größe nicht ausreichend ist.

Zum Schluss kommt dann der Versand von Bildern und Gestaltung an das Saal-Labor über die bestehende Internet-Verbindung. Je nach Datenmenge und Bandbreite der eigenen Internet-Verbindung dauert das einige Zeit. In meinem konkreten Fall lief der Upload über Nacht. Ich kann somit nicht sagen, wie lange es exakt gedauert hat. In jedem Fall waren es mehrere Stunden. Da die Bestell-Informationen aber vor dem Upload abgefragt werden, ist das nicht weiter tragisch. Dei Bestell-Endkontrolle kann man ja auch am nächsten Morgen machen. 🙂

Leider bekommt man keine eMail zugesandt, aus der der Fortschritt, Versandtermin und Versandnummer hervorgehen. So kam das Buch leider zu einem Zeitpunkt, zu dem niemand es entgegennehmen konnte und musste 3 Tage später bei der Post abgeholt werden.

Das Buch kam eingeschweißt in eine Klarsichtfolie, die wiederum in einem Polsterflies steckte, welches in einem soliden Versandkarton auf den Postweg gegeben wurde. Somit kam das Buch unversehrt hier an.

Gedruckt wurde das Buch auf Papier mit einer Anmutung von echten belichtete Fotos und in einer Flachbindung gebunden, so dass man die Seiten flach vor sich hat. Daher kann man sogar doppelseitige Panoramen in das buch aufnehmen. Die Bindung macht einen soliden Eindruck. Der Karton-Umschlag ist ebenfalls solide ausgeführt.

Unschön finde ich, dass die Deck-Kartons auf ihrer Innenseite bedruckt sind. Das wirkt in meinen Augen billig und unprofessionell. Als erste und als letzte Innenseite erwarte ich eine komplett leere Seite zum Schutz. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt am Buch.

Für die Gestaltungssoftware wünsche ich mir eine flexiblere Oberfläche, so dass man die Elemente frei anordnen kann und die nicht benötigten Elemente ausblenden kann und nicht wie heute nur komplette Spalten.