Archiv

Artikel Tagged ‘Fotografie’

Produkt-Test Photolemur 3.0

8. September 2018 Keine Kommentare

Nachdem ich ja bereits die Versionen 1.0 und 2.0 getestet habe, steht nun die Version 3.0 in den Startlöchern.

Die Software ist weiterhin für MacOS und windows erhältlich. Am Bedienprinzip hat sich zunächst einmal nichts geändert. Es ist immer noch so simple wie in den Vorversionen und arbeitet immer noch vollautomatisch. Es kann mit jpg, png, tif und sogar Raws umgehen. Nach meinen Tests würde ich aber keine Raws mit Photolemur bearbeiten wollen. Die Rauschunterdrückung ist einfach nicht vorhanden. Vorhandenes Bildrauschen wird einfach mit verstärkt. Gute jpgs hingegen scheinen mittlerweile ganz gut zu funktionieren.

Als Neuerung gibt es nun so etwas wie Presets, genannt „Style“. Das ist die einzige Möglichkeit auf das Ergebnis Einfluss zu nehmen, wenn man mal von der Möglichkeit der Intensität, mit der die Automatik wirken soll (hinter den Pinsel-Symbol versteckt) absieht.

Es ist in meinen Augen noch immer eine Software, die man nicht wirklich braucht. Sie scheint eher für die Generation „Instagram“ gedacht, die nun auch Filter am Computer über die Fotos legen kann.

Die Beispiel-Bilder sind mit der Demo-Version entstanden, die man sich kostenlos von der Homepage herunterladen kann. Sie ist voll funktionsfähig, exportiert aber mit maximal 1200 Pixeln auf der langen Seite und stempelt ein großen Logo ins Bild.

Produkttest „Fotoheft“ von Saal-Digital

23. Februar 2018 Keine Kommentare

Diesmal durfte ich das Fotoheft von Saal-Digital testen. Für den Test wurde ein Bestellgutschein von 20€ zur Verfügung gestellt. In meinen Augen ist das ein interessantes Produkt, wenn man Bilder als Anschauungs-Material z.B. für Kurse haben möchte. Bisher wurden dafür Fotos mit dem Farblaser ausgedruckt und anschließend laminiert.

Insgesamt 10 Templates sind im Angebot: 3 * Hochkant (10×15, 13×18 und A4), 4 * Querformat (15×10,18×13, A4, A3) sowie 3 * quadratisch ( 14×14, 20×20 und 30×30). Alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Spiralheftung à la College-Block haben und jeweils eine transparente Schutzfolie als Cover bzw. Rückseite. Beim Papier kann man zwischen Premium Matt und Kunstdruck wählen.

Ich habe mich für ein Fotoheft im Format A4 Hochkant mit Premium-Paipier und mattem Druck entschieden.

Leider sieht Saal Digital nur eine Heftung am linken Rand vor. Somit kann man zwar Fotos im Format A4 abdrucken, aber wenn man sie in einem Kurs zeigen möchte, wird die der Heftung gegenüberliegende Seite nach vorne umfallen. Da wäre eine Heftung am oberen Rand besser.

Durch drehen der Bilder habe ich das dann selbst gemacht, wie man in der Bildergalerie unten sehen kann.

Bestellprozess


Der Bestellprozess war über die Bestell-Software schnell erledigt. Erstaunt hat mich wieder die Geschwindigkeit: Sonntag geben Abend bestellt und Dienstag Mittag war das fertige Buch bereits hier. Hut ab!!

Qualität


Die Druckqualität überzeugt in Sättigung und Detail-Reichtum. Ebenso die Bindung und der Schutzumschlag. Das Papier ist fester als erwartet. somit ist das ganze Heft prima für den gewünschten Zweck nutzbar und kann die bisher genutzte Technik (Druck auf Fablaser-Drucker mit anschließendem laminieren) ersetzten. Ein weiterer Vorteil des Fotohefts ist an dieser Stelle, dass kein Bild mehr verloren gehen kann und sie auch nicht mehr durcheinander kommen können.

Daher war es auch nicht so tragisch, dass der von Saal-Digital zur Verfügung gestellte Gutschein nur einen Teil der Gesamtkosten gedeckt hat und ich eine Zuzahlung vornehmen musste.

Produkt-Test „Foto auf Alu-Dibond“ von Saal-Digital

22. Januar 2018 Keine Kommentare

Letztens bekam ich die Möglichkeit, ein weiteres Produkt aus dem Hause Saal-Digital zu testen. Wie in der Überschrift schon angegeben, habe ich mich diesmal für einen Foto-Print auf Alu-Dibond entschieden. Das ist eine Aluminiumverbundplatte von 3 mm Stärke.

Durch den UV-Direktdruck der neuesten Generation mit 6-Farben inklusive Lightfarben (herkömmlich nur 4 Farben) und 6-facher UV-Härtung wird eine beeindruckende Farbintensität bei höchster Auflösung (ohne Pixeltreppchen) und maximaler Schärfe gewährleistet. Selbst große, gleichfarbige Flächen erstrahlen auf der matten Oberfläche in absolut satten Farben und Feinheiten können bis ins Detail hochauflösend dargestellt werden.

Das Material ist prinzipiell auch für den Aussenbereich geeignet, da es wetterfest ist. Aus der Werbetechnik kenne ich das Material schon lange, für einen Foto-Print hingegen war es für mich neu.

Insbesondere für Bilder mit dunklen Anteilen ist Alu-Dibond besser geeignet als Acryl, da Alu-Dibond matt ist, während Acryl spiegelt. Diese matte Fläche ist im ersten Moment ungewohnt, hat aber den riesen Vorteil, dass sie nicht spiegelt.

Ein Vorteil von Alu-Dibond ist, dass individuelle Größen möglich sind. Neben den Standard-Massen ist in der Bestellsoftware an der entsprechenden Stelle ein Felder-Paar für die manuelle Größeneingabe auswähl- und ausführbar. Mein Bild hat ein Format von 60 x 30 cm, was ja kein klassisches Bild-Format ist. Mit Alu-Dibond und Acryl sind solche individuelle Maße möglich.
Beim Bild für diesen Test habe ich mich für ein Motiv entschieden, das viele feine Linien aufweist, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sofort ersichtlich sind. Das Sonnenlicht wird durch den Baum in viele feine einzelne Strahlen aufgefächert. Zudem haften Myriaden von Tautropfen an den unzähligen Spinnennetzen in den Heidesträuchern

Bestellprozess


Der Bestellprozess war über die Bestell-Software schnell erledigt. Erstaunt hat mich erst die Geschwindigkeit: Dienstag Abend um 19:21. Mittwoch mittag und 12:55 hatte ich bereits die Versandbestätigung per eMail samt DHL-Trackingnummer und Donnerstag das gelieferte Bild in Händen.

Lieferung


Das Bild wurde in einem stabilen Karton geliefert, in dem das Bild noch einmal zusätzlich mich Klarsicht-Folie auf einen dicken Trägerkarton verrutschungssicher fixiert war. Nach dem Auspacken noch die Aufhängung auf die Rückseite kleben und schon kann das Bild an die Wand.

Produkt-Review von PhotoLemur

13. Mai 2017 Keine Kommentare

Vor ein paar Wochen hatte ich eine eMail in meinem Post-Eingang, wo mir angeboten wurde, eine neue Software für Fotografen zu testen: Photolemur.
Ein ulkiger Name, dachte ich. Aber, die eMail enthielt keinen Download-Link oder ähnliches. Nur eine grobe Beschreibung, dass die Möglichkeiten phänomenal wären und unglaublich einfach zu nutzen.
Also habe ich die Homepage aufgerufen und mir angesehen. Mein erster Eindruck war ernüchternd. Das Design ähnelte Seiten, die tollste Dinge versprechen und nach dem Download hat man einen Virus oder Schlimmeres auf dem Rechner. Aber keine Möglichkeit die Software zu downloaden (gibt es sowohl für Mac als auch für Windows), ohne sich zu registrieren. Nicht toll, aber in Verbindung mit der eMail in meinem Posteingang habe ich mich entschlossen, dem Absender genau das zu spiegeln.
Ein paar Tage später bekam ich einen Download-Link sowie einen Produktschlüssel für die Version 1.0 und dem Versprechen, auch die Version 2.0 zu erhalten, sobald sie erschienen sein würden.
OK, auf einem Test-Rechner installiert und mal mit ein paar Fotos ausprobiert.

Ein wirklich einfacher Workflow:
1. Bild laden
2. Automatismus läuft
3. mit Schiebe-Regler die Vorher- / Nachher-Wirkung vergleichen
4. Bild abspeichern
Das ist Alles!

Erstaunlich, was die Software so alles aus einem Bild noch heraus holen kann, aber ich mochte die Ergebnisse nicht. Mir war das alles zu bunt und zu wenig natürlich. Wenn es die Möglichkeit gäbe, selbst zu wählen, wo man das Vorher behalten möchte und wo das Nachher, wäre meine Beurteilung sicherlich besser ausgefallen. Aber es ist ja nur die 1.0. Warten wir also auf die 2.0.

Am letzten Wochenende habe ich nun die Version 2.0 von Photolemur bekommen und heute mit einigen meiner Bilder getestet. Der Workflow ist derselbe wie in Version 1.0, aber die Ergebnisse sind besser und natürlicher als in der Vorversion. Also schon eher eine Empfehlung. Dafür ist die Installation nun weniger schön. Statt mit einem Produktschlüssel arbeitet die Software nun nach einem Abo-Modell mit einem eMail-basierten Aktivierung-Server. Sprich, ohne aktive Internetverbindung kann man nicht installieren. Und wie lange mein (kostenloser) Account gültig ist, weiß ich nicht.

Fazit:
Insgesamt sind mir die Ergebnisse aber auch von der 2.0er Version zu schlecht.

  • Rot-Töne fressen schnell aus
  • selbst wenn optisch kaum eine Veränderung sichtbar ist, kommt (starkes) Rauschen ins Bild
  • ich hätte gerne einen Pinsel, mit dem ich den Effekt dort markieren kann, wo ich ihn haben möchte
  • ich hätte gerne einen Regler, mit dem ich die Effekt-Stärke regulieren kann

  • Entscheidet nun selbst, ob ihr so eine Software braucht und ob euch die Ergebnisse gefallen.

    Hier ein paar Ergebnisse in der Vorher/Nachher-Ansicht:

    Fotografie-Blog-Bühne

    12. Dezember 2015 Keine Kommentare

    In diesem Jahr veranstaltet Michael Omori Kirchner zum dritten Mal in Folge seine Vorstell-Plattform für deutschsprachige Foto-Blogs. 2014 bin ich seinem ersten Aufruf gefolgt. Nach einjähriger Pause möchte ich mich dieses Mal wieder beteiligen. Dieser Post ist somit quasi eine Fortsetzung des ersten Posts von 2014. Zumal die Fragestellungen diesmal etwas anders sind. Ob als Erst-Besucher oder Regelmäßiger Leser, ein Blick zurück kann das Bild von mir nur abrunden. 🙂

    Ich blogge, weil…

    … ich eine feste Anlaufstelle haben möchte, wo man meine Arbeiten sehen kann und etwas über das ‚drum-herum‘ erfahren kann. Primär blogge ich über die Foto-Touren und nicht über die Personen-Fotografie. Ich finde, Fotos persönlicher Events wie Hochzeiten, Verlobungen oder Paar-Shootings haben auf der Web-Seite eines Fotografen nichts verloren. Das sind persönliche Fotos und keine Waren, die man ausstellen darf. Dass ein Fotograf auf seiner Webseite Arbeitsproben ausstellen möchte, um damit weitere potentielle Kunden zu überzeugen, ist verständlich, aber dann sollte er/sie dafür Bilder aus Shootings mit Models einsetzen und keine persönlichen Bilder seiner Kunden. Für mich ist das ein absolutes No-Go! Wenn ein Fotograf  mit Kunden-Fotos wirbt, würde ich als Kunde ihn nicht buchen, sondern eher ‚Onkel Bob‘ in Anspruch nehmen!

    Meine Fotos zeichnen sich aus durch ….

    Ich möchte greifbare Erinnerungen schaffen und somit die Erinnerungen vor dem Verblassen schützen. Das gilt sowohl in der Personen-Fotografie, als auch in der Reise-Fotografie.

    Den größen Schritt in meiner fotografischen Entwicklung habe ich durch …. gemacht

    Der Umstieg von analogem Film auf Digital-Fotografie hat mich gewaltig nach vorn gebracht. Auf einmal konnte ich sofort sehen, wo eine Belichtung nicht passt und sofort gegensteuern.

    Meine fotografischen Fähigkeiten möchte ich vor allem im Bereich …. weiter voranbringen

    Ich möchte gerne mein fotografischen Fähigkeiten in den Bereichen Architektur und Street verbessern. Beides sind Bereiche, die man Reise-Fotograf gut ausgebildet haben sollten. Denn, Reise-Fotografie ist mehr als nur schöne Landschaften.

    Dieses fotografische Projekt werde ich im Jahr 2016 umsetzen: …

    Momentan bin ich noch in der Vorplanung. Für 2016 sehen ausser zwei Büchern noch keine konkreten Projekte fest. Ein Jahresbeginn ist für mich keine Zäsur. Das Jahr unterliegen zwar einem Rhythmus mit den Jahreszeiten, aber das Leben selbst nicht. Es wäre in meinen Augen stark einschränkend, wenn nur bestimmte Termine, wie der Jahreswechsel, als Stichtag für Rückbesinnung und Richtungsänderungen herangezogen werden dürften. Daher plane ich in der Regel vorwärts gewandt für etwa 6 Monate.

    Happy Snapping 🙂

    Fotoprojekt: Tanz mit dem Leben

    19. April 2015 Keine Kommentare

    Tanzen ist ja nicht so jedermanns Sache. Aber auf die eine oder andere Art muss sich jeder mit dem Thema „Leben“ auseinandersetzen und seine eigenen Antworten finden.

    600_2796-bx2cv.jpg_wOb man sich hinsetzt und über das Leben nachdenkt, in dicken alten Büchern oder im Glauben nach Antworten sucht oder wie eine Grille im Sommer das Leben genießt. Jedes Lebensmodell hat seine Vor- und Nachteile.

    Dieser Post ist ein Beitrag zu Myriades Fotoprojekt mit dem Thema „Tanz mit dem Leben“

     

    Fotoprojekt: Spiegelungen

    12. April 2015 Keine Kommentare

    Spiegelungen sind ja seit jeher eines der Lieblingsmotive der Fotografen. Klare Seen, kleine Pfützen, Fensterscheiben, Sonnenbrillen, Glasfassaden moderner Häuser und vieles mehr eignet sich dafür in einem bestimmten Winkel fotografiert einen etwas anderen Blick auf alltägliche Motive zu ermöglichen.  All diese Dinge finden sich hundertfach im Archiv eines jeden Fotografen. Auch in Meinem.

    Daher habe ich ein Bild herausgesucht, das aus dieser Masse heraussticht.

    600_4007-eb3_w Dieser Post ist mein Beitrag zu Myriades Fotoprojekt.

    Während man auf dem Kotflügel ein fahrend Fahrzeug sieht, kann man im Scheinwerfer das Nationaltheater Havannas entdecken. Mehr zu Kuba in meinem Reiseblog.

    Lesetip: Reiseblog!

    3. April 2015 Keine Kommentare

    600_0799-ect_wHeute mal ein Lebenszeichen von mir und ein kleiner Tip für die, die nur hier im deutschen Blog abonniert sind. In meinem Reiseblog ist deutlich mehr los.

    Zur Zeit läuft da meine Island-Serie. Jeden Donnerstag gibt es eine Fortsetzung.

    Zudem erscheint jeden Dienstag ein neuer Beitrag zur Monochrome Madness von Leanne Cole, einer Australischen Fotografin aus Melbourne.

    Als Appetit-Häppchen habe ich hier eine kleine Galerie zusammengestellt, die beiden Themen gerecht wird.

    Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen 🙂

    Übrigens, einmal auf ein Bild klicken, und es wir in einer größeren Auflösung geöffnet 🙂

    600_3740-ecdb_w

    600_1033-et_w

    600_1025-et_w

    600_0837-eb_w

    600_1415-ebp_w

    600_3161-eb_w

    600_1120-et_w

     

    und … regelmäßig in meinen Reiseblatt schauen.

    Dort gibt es auch noch Kuba, Barcelona, Prag, die Normandie (sowie etwas Bretagne) und vieles mehr zu entdecken. Viel Spaß dabei! Ich freue mich darauf von Euch zu hören!

    Fotodiox WonderPana 145 Essentials Kit I

    3. Oktober 2014 Keine Kommentare

    „Ein Polfilter am Ultra-Weitwinkel mach keinen Sinn“, hört man immer wieder, und das ist auch bedingt richtig. Es gibt aber Situationen, wo man ein Polfilter an einem UWW braucht. (oder ein Graufilter).

    Leider hat Nikon bei dem Nikkor 14-24 VR f/2,8 darauf verzichtet, die Montage von Filtern zu ermöglichen. Seit ich das Objektiv habe, war ich auf der Suche, ob es nicht doch irgendeine Lösung gibt. So stieß ich auf Lensinghouse 150×150, wo aber leider derzeit der Filterhalter nicht lieferbar war. Als Alternative stieß ich auf das WonderPana 145 von Fotodiox. Da mir die Zeit drängte, habe ich es bestellt.

    Das Kit besteht aus 4 Teilen: ein großer Objektiv-Deckel passend zum Filter, das Filter, ein Halter und eine Gegenhalterung. Bis auf den Objektiv-Deckel ist jedes Teil einzeln in einer kleinen Polstertasche verpackt. Alle 3 Taschen sind aber so klein, das jeweils nur das vorgesehene Teil hineinpasst. Die Lackierung in einen aggressiven Rot mag die Firmenfarbe darstellen, ist aber nicht schön – nur schön auffällig. Verarbeitung der einzelnen Teile ist gut und passend.

    Zur Montage muss man zunächst die Gegenhalterung von hinten über das Objektiv schieben und dann den Filterhalter hineinschrauben. Nun hat man ein Gewinde, in das man Filter einschrauben kann. Das Polfilter ist, obwohl lt. Aufdruck in slim-Ausführung, recht dick. Und genau hier liegt die Crux. Zumindest war es mir nicht möglich mit der D600 einschränkungsfreie Bilder zu machen. Nicht nur eine kleine Abschattung, sondern das Filter bzw. der Halter sind deutlich im Bild zu sehen. Um sie nicht im Bild zu haben, muss man schon ziemlich weit herein zoomen. Ich schätze, dass von den 14mm an meiner Vollformat D600 nur 16-17mm übrig bleiben, wenn man keine Teile des Filters im Bild haben möchte. Meiner Meinung nach hätte das ganze Produkt mit einem größeren Durchmesser konzipiert werden müssen. So ist das ganze (zumindest für mich) unbrauchbar.

    Bei einem Telefonat mit dem Händer wurde mir dann unterschwellig zu verstehen gegeben, ich hätte das Produkt nicht richtig bedient oder hätte ein inkompatibles Objektiv. Nachdem wir uns dann doch noch auf Rückgabe geeinigt haben, kam die nächste Überraschung: Rücksendeporto ist von mir zu tragen, obwohl auch nach der neuen EU-Richtlinie das Porto vom Händler zu tragen gewesen wäre.

    Lt. einer Mail vom Händler ist die Lackierung an mehreren Stellen am Kit beschädigt worden. Aufgrund einer notwendigen Reinigung des Filters und der Beschädigungen müsse er mir rund 1/3 des Warenwerts bei der Erstattung abziehen. Bei einem Preis von fast 400€ ist das ein ganz schöner Batzen.

    Es ist klar, dass man bei einer Rückgabe u.U. eine Wertminderung wg. Nutzung in Kauf nimmt. Aber hier stimmen für mich weder die Qualität noch die Produkteigenschaften.
    – mangelhafte Qualtiät in der Lackierung
    – zu geringer Durchmesser

    Bei einem Filterkit, das, wie hier, ausdrücklich für ein bestimmtes Objektiv produziert wird, erwarte ich dass es auch auf dessen Besonderheiten hin angepasst ist. Ist es das nicht, gehört das in auffälliger Weise in die Produktbeschreibung.

    Desweiteren die Lackierung: wenn die nicht einmal einen einzelnen Trip aushält, wie sieht es dann erst nach 1 Jahr der Benutzung aus? Zumal es bei dem Trip auch noch fast die gesamte Zeit im Koffer war  🙁

    Da es für dieses System auch Graufilter gibt, werden hier die gleichen Einschränkungen gelten. Somit ist mein Rat: Finger weg!

    Ich habe das Filter nicht nachgemessen, vermute aber aufgrund der Beobachtungen, dass die 145 in der Produktbezeichnung der Durchmesser in Millimetern ist. Die Mitbewerber Lensinghouse und Haida geben als Durchmesser ihrer Filter 150 mm an und zumindest das Haida-Kit habe ich inzwischen ausprobieren können. Ergebnis: keine Abschattungen oder gar Filterteile im Bild.

    Photokina 2014

    19. September 2014 Keine Kommentare

    foto_wAlle zwei Jahre im September dasselbe: alle Welt schaut nach Köln zur Photokina, der weltgrößten Fotomesse.

    Wie üblich war es sehr voll. Am Eingang wurde etliche Besucher weggeschickt, da die ausgedruckten Eintrittskaten nicht von den Scannern an den Drehkreuzen erkannt werden konnten.

    Wie immer hatten die großen Firmen, wie Canon, Nikon, Sigma, Tamron ganze bzw. halbe Hallen mit ihrem Stand belegt. Dennoch war es eigentlich überall möglich, Geräte anzusehen und zu testen ohne sich durch dicke Menschentrauben zu wühlen oder lange zu warten.

    Viel Firmen boten wieder Präsentation, Vorträge oder Live Shootings an. Es wurde Software auf großen und kleinen Bühnen demonstriert oder in One-on-One-Sessions erklärt sowie Kundenfragen geklärt. Andere Firmen ließen die Fotografen ihre Werbekampagnen zu Wort kommen, die in Bild-Vortägen erklärten, wo und wie sie die Bilder der Werbefotos mit den jeweiligen Kameras bzw. Objektiven gemacht haben. Auf wieder anderen Ständen wurde in Live Shootings vorgeführt, wie man mit dem jeweiligen Gerät umgeht und die Ergebnisse direkt auf große Monitor oder Leinwände projektiert, so dass jeder Zuschauer sofort die Ergebnisse sehen konnte.

    Natürlich waren auf wieder junge Frauen auf vielen Ständen zu sehen, die nur dazu da waren als Model fotografiert zu werden.

    Ich glaube, dass der Besuch insgesamt geringer war als in den letzten Jahren. Möglicherweise, weil keine der großen  Firmen etwas wirklich neues zeigen konnte. Weder ein neues Produkt noch einen neuen Trend. Der einzige, für mich erkennbare, neue Trend war das nahezu alle großen Firmen weitgehend auf gedruckte Prospekte verzichtet haben und stattdessen die Produkte mit QR-Codes ausgestattet haben. So wurden die Interessenten dann direkt zu dem jeweiligen Online-Material geleitet. Ein Vorteil für die Umwelt und die Schulter, die so nicht so viel Gewicht zu tragen brauchte.

    Insgesamt kam es mir vor, als wäre die Messe kleiner in diesem Jahr. Es schien mir, als würden ganze Hallen fehlen. Ob das nun daran läge, dass manchen Aussteller gar keinen Stand hatten oder nur einen kleineren Stand, vermag ich nicht zu sagen.

    Bis Sonntag hat nun jeder noch die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen.

     

    Diese Diashow benötigt JavaScript.