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WDR2 in Dorsten

Bestes Wetter, tolle Stimmung und erstklassige Musik-Acts zeichneten diesen besonderen Samstag gestern aus. Dorsten hat ein Mega-Event gewonnen und Alle, Alle kamen. Auf der Konzert-Freifläche waren bereits gegen 16:00h rund 12.000 Menschen und ab ca. 17:00 wurde gewarnt, dass wer noch nicht angekommen war, besser nicht mehr kommen solle, denn es wären bereits 19.000 Mensche auf dem Gelände. Kurz darauf wurde mit 20.000 Teilnehmern das Maximum erreicht. Schade für die, die später kamen.

Die große Bühne war erstaunlich leise. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Konzert-Gelände war lange Zeit nichts zu höre, so dass ich fürchtete auf dem falschen Weg zu sein. Erst auf dem Konzertgelände war David Pfeffer hörbar. Obwohl mein Weg zunächst an der Bühe vorbei verlief war es erstaunlich leise. Tolle Technik. Auch später, direkt vor der Bühne war es nicht zu laut. Ein Lob an die Techniker, das das Kunststück hinbekommen haben: jeder kann hören, aber keiner wird taub und die Anwohne nicht über Gebühr strapaziert.

Den Opening-Act, The Moekicks, habe auch ich nur im Radio gehört und von David Pfeffer das Ende seines Auftritts miterlebt.

Fotos von den anderen Konzerten sind über den Konzert-Link oben im Menü zu erreichen.

Dann: Katzenjammer! 4 Norwegerinnen mit ungewönlichen Instumenten und der Gabe, die Besucher mitzureißen. Fast bei jedem Song wechselten die Damen die Instumente untereinander. Eine tolle Show. Die rund 50 Minuten, die sie gespielt haben, sind leider viel zu schnell vergangen.

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Anschließend hat Stefanie Heinzmann das Publikum verzaubert. Erstaunlich, wieviel Energie und Kraft in dieser kleinen und zierlichen Frau steckt. Ständige Interaktion mit dem Publikum haben die Stimmung immer weiter angeheizt.

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Mein persönlicher Top-Act kam um 19:30 auf die Bühne: Morten Harket, die Stimme von a-ha. Allerdings wurde meine Erwartung mehr als Enttäuscht. Zu laut, zu rockig, zu hart. Zudem versteckt er sich hinter einer riesigen Sonnenbrille (OK, die war nötig um auf der Bühne nicht von der Sonne geblendet zu werden – allerdings hatten die Künstler vor ihm auch keine Sonnebrille, bzw. nur kurz). Während der Gesangsparts das Gesicht zusätzlich hinter dem Mikrofon in beiden Händen versteckt und mehr der Technik am seitlichen Bühnenrand zugewand, als dem Publikum. Während der Gesangspausen dann dem Publikum fast durchgehend den Rücken zugewandt. Unsicherheit? Arroganz? Ich weiß es nicht. Keinerlei Interaktion mit dem Publikum. Die Sprachbarriere war’s wohl kaum, den die betand bei dem Damen von Katzenjammer ja ebenso und sie haben sie gut gemeistert. Bei jeder Casting-Show wäre er, so glaube ich, mit diesem Verhalten schon in der ersten Show rausgewählt worden. Erst gegen Ende, als er Songs vom Album „Minor Earth, Major Sky“ spielte, schien er warm zu werden. Ohne die Sonnenbrille war er nun in der Lage, auch mal das Publikum anzusehen und anzulächeln. Wobei er beim letzten Song (wieder mit Sonnenbrille) in die alte Rolle zurückfiel. Schade!

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Top-Act und von sehr vielen Mensch erwartet kam Rea Garvey zum Abschluss des Abends und sie wurden nicht enttäuscht. Unterstützt von seiner Schwester als Backgrund-Sängerin und einer tollen Band wurden die Menschen im Publikum nicht enttäuscht, auch wenn er diesmal das „Supergirl“ zu Hause gelassen hat. Für einen Song hat er sich allerdings ein Supergirl als Duettpartnerin auf die Bühne geholt: Stefanie Heinzmann. Insgesamt ein tolles Konzert. Selbst nach 3 Zugageben wollte das Publikum ihn nicht von der Bühne lassen.

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Und zum Abschluss noch ein paar Bilder von den Moderatoren, dem Dorstener Bürgermeister und David Pfeffer.

 

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