Archiv für den Tag: 5. März 2014

Wo ist denn dieses Bild entstanden?

Wenn Du dir diese Frage häufiger stellst, machst Du entweder zuviele Fotos oder hast kein GPS.

GPS? Nein, ich meine nicht das Navi in Deinem Auto, sondern einen GPS-Tracker. Der GPS-Tracker empfängt die Signale von den GPS-Satelliten und speichert sie ab. Jeder Satellit sendet die aktuelle Uhrzeit sowie seine Position. Der Tracker empfängt die Signale mehrere Satelliten (mindestens 3 Satelliten werden benötigt) und aus dem Zeitversatz der Positionsangaben, die jeder Satellit sendet, wird nun die eigene Position des Trackers in Längen- und Breitengrade ermittelt, sowie je nach Tracker die Höhe über Meer. Das setzt natürlich voraus, dass der Tracker auch einen Blick zu Himmel hat, sonst kann er die Signale nicht empfangen. Im Wald oder in Gebäuden kann das schon mal schwierig werden. Auch in engen Häuserschluchten kann es schwierig werden die Satelliten-Signale zu empfangen, da sie von glatten Häuserwänden reflektiert werden können und sich dann überlagern.

Am Ende seines Trips kann man nun die so erstellte Logdatei des Tages oder Trips auf Tagesbasis aus dem Gerät holen und mit Hilfe eines Tools in die Fotos einbauen.

Ein einzelner Eintrag sieht z.B. so aus:

   <trkpt lat=”41.402300″ lon=”2.188530″>
    <ele>2.928</ele>
    <time>2014-02-28T19:08:53Z</time>
   </trkpt>
  

Das verrät, ich war am 28.02.2014 um 19:08:53 UTC an diesem Ort 41.402300 Grad Nord, 2.188530 Grad Ost. Wenn Du magst, gib das mal z.B. bei Google ein: 41.402300 N, 2.188530E

UTC ist die Bezeichnung für Universal Time oder Weltzeit. Diese Bezeichnung hat den älteren Begriff GMT (Greenwich Mean Time) abgelöst. Auf diesen Wert können nun alle anderen Zeitzonen mit + oder – korrigiert werden. Hier in Deutschland haben wir die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit einem Korrekturwert von -1 bzw. -2 bei Sommerzeit (MESZ). So wird dann die Ortszeit bestimmt.

Dieses Vorwort ist wichtig, um den Sinn des Korrekturwerts zu verstehen, den man angeben muss, um die GPS-Daten in die Fotos zu bringen. Zwingende Voraussetzung ist, dass die Uhren in GPS-Tracker und Kamera gleich laufen. Also: vor dem Trip kontrollieren.

Wie man die GPS-Daten nun in die Fotos bekommen kann, zeige ich in meinem nächsten Post.

 

Ich bin wieder da …

600_7419-e_wEs ist ja schon fast eine Tradition, zu Karneval mit ein paar Freunden aus dem Rheinland in den sonnigen Süden zu flüchten. Diesmal ging es in die Katalanische Hauptstadt Barcelona nach Spanien, wo wir uns auf den Spuren von Antonio Gaudi bewegt haben.

Jetzt warten rund 2.000 Bilder auf ihre Sichtung. Nach Abschluss der aktuellen Kuba-Serie wird es in meinem Blog demnach spanisch weitergehen.

Wir hatten wieder großes Wetterglück. Bis auf ein paar Regenminuten am ersten Abend hat jeden Tag die Sonne stundenlang vom Himmel gelacht, so dass ich überwiegend statt in der dicken Winterjacke im T-Shirt herumgelaufen bin. Einzig ein eisiger Wind trübte den Eindruck von Sommer. Es ist halt erst Anfang März.

Wir haben eine sehr volle Stadt erlebt. An allen von uns besuchten Plätzen gab es sehr lange Schlangen aus Einlass wartender Menschen.