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Archiv für die Kategorie ‘Landschaft’

Fotoworkshop „Landschaftsfotografie in der blühenden Heidelandschaft“

22. Mai 2019 Keine Kommentare

Die Heide ist eine alte Kulturlandschaft. Geschaffen wurde sie durch menschlichen Eingriff in die Natur. Durch konsequente Nutzung hat sich eine besondere Landschaftsform entwickelt. Es ist eine offene Landschaft. Prägend für die Heide ist das namensgebende Heidekraut, das Ende August seine Blütezeit hat. Sanfte Hügel mit violet blühendem Heidekraut, sandige Wege, vereinzelte Bäume, die durch ihre Einsamkeit in der Landschaft ihre typische Wuchsform ausprägen konnten. In dieser wunderschönen Landschaft werden wir den Tag kurz vor Sonnenaufgang beginnen, so dass wir die Heide in unterschiedlichem Licht fotografieren können. Mit etwas Glück werden wir sogar Morgennebel haben. Die Fotos bekommen dann einen wirklich mystischen Charakter. Aber auch ohne Nebel ist diese Landschaft sehr reizvoll.

Ohne Übertreibung ist dies ein Highlight der Naturfotografie in Westfalen.

Da das Areal sehr weitläufig ist, werden alle Teilnehmer genug Zeit und Ruhe haben, um die wunderschöne Natur zu genießen und zu fotografieren.

Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit dem Sonnenaufgang, fangen den Sonnenstern ein und fotografieren die Landschaft zur goldenen Stunde.
Gegen 9.00 Uhr machen wir eine Pause, in der die Möglichkeit besteht, ein mitgebrachtes Frühstück zu verzehren. Danach tauchen wir erneut in die Heide ein. Eventuell treffen wir Schafe, die hier eingesetzt werden, um die Heide zu pflegen, damit diese wundervolle Landschaft erhalten bleibt. Offizielles Ende wird gegen 12:00 Uhr sein. Den Teilnehmern bleibt es aber überlassen, auch danach noch Vorort zu bleiben.

Mitzubringen ist eine Kamera, Stativ und, wenn vorhanden, Grauverlaufsfilter sowie ein Polfilter. An Wechselobjektiven werden wir Brennweiten vom Weitwinkel- bis zum leichten Telebereich nutzen. Auch ein Makro-Objektiv kann gut eingesetzt werden. Fragen zur Ausrüstung können im Vorfeld per eMail gestellt werden.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für jeden Teilnehmer in einer Webkonferenz einige Bilder zu zeigen und ein Feedback zu erhalten. Jeder sollte zunächst die Gelegeneheit haben, die eigenen Bilder Daheim auf dem Computer zu sichten und auszuwählen, zu welchen Bildern Feedback gewünscht ist. Vorort auf einem mitgebrachten Notebook ist das in einer Gruppe etwas schwierig. Auch, weil unterschiedliche Speicherkarten-Systeme im Einsatz sind und u.U. der passende Codec für Raw-Daten nicht installeirt sein könnte.

Die Teilnehmerzahl ist auf sechs Personen beschränkt, damit jeder einzelne Teilnehmer optimal betreut werden kann.

Ort: Haltern am See (Die Anreise ist selbst zu organisieren)
Termin: 24.08.2019 Anmeldeschluss: 10.08.2019
Beginn: 6:00 Uhr Ende: 12:00 Uhr Dauer ca. 6h. incl. einer Pause

Preis: 79€ pro Person

Anmeldung_Heide-Workshop

Unterwegs in Nord-Wales: Snowdonia National-Park und Anglesey

21. Mai 2019 Keine Kommentare

In der letzten Woche war ich mal wieder unterwegs. Der Weg hat mich diesmal nach Nord-Wales geführt. Wales ist ein Teil der Britischen Insel. Es liegt an der Irischen See, also im Westen der Britischen Hauptinsel.

Schon lange ist Wales ein Bestandteil des Britischen Königreichs. Da der Weg der Integration ziemlich blutig war, gibt es einige mächtige Burgen zu bestaunen, die der normannische König Edward I. Ende des 13. Jahrhunderts zur Einschüchterung der keltischen Bevölkerung und zu Verteidigung und Verwaltung in kurzer Zeit errichten ließ. Auch ließ er Straßen bauen, um das Land besser an England anzubinden.

Wales ist geprägt von Landwirtschaft: hauptsächlich Viehzucht von Schafen, die nicht nur auf den vielen Weiden herumlaufen sondern auch in den unwegsameren Bergregionen. Obwohl Wales am Meer liegt, gibt es kurz hinter der Küste recht hohe Berge, so z.B. den für den Snowdonia-National-Park namensgebenden Mount Snowdon mit 1085m.

Früher hat es hier auch viele Mienen gegeben: Kohle, Kupfer und Silber wurden gefördert. Aber die Zeiten sind schon lange vorbei. Die Kosten waren einfach zu hoch. Daher findet man viele kleinere und kleine Orte, mit zum Teil sehr kleinen Häusern, die sich wie Reihenhäuser sehr ähneln. Ganz ähnlich den Bergarbeitersiedlungen im Ruhrgebiet.
Überall in den Orten finden sich auffällige Schilder an einigen Häusern, die anzeigen, dass das betreffende Haus zum Verkauf steht. Landflucht gibt es also auch hier.

Wales selbst ist dabei, zu einer Touristen-Region zu werden. Wanderer und Kletterer sollen angesprochen werden. Der National-Park bietet sich dafür an. Für die Verpflegung gibt es reichlich Supermärkte, die selbst in den ganz kleinen Orten zum Teil 7 Tage die Woche rund um die Uhr geöffnet haben und auch fertige Sandwiches im Angebot haben. Man findet aber auch Restaurants, Pubs und Inns mit sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnissen. Oftmals findet man auch sehr gute Produkte, wie Kuchen oder Törtchen, an touristische interessanten Orten weitab von der ’normalen‘ Welt: mitten im nirgendwo. Einzig beim Kaffee merkt man, dass die Briten Tee trinken. Kaffees sind fast überall auf den Getränkekarten zu finden: normaler Filterkaffe (coffee Americano), Cappuccino oder Latte Macchiato. Leider merkt man aber teilweise, dass löslicher Kaffee genutzt wurde, oder er ist viel zu dünn oder zu stark. Eine hübsche, kunstvolle Haube aus aufgeschäumter Milch und Kakao-Pulver ist hingegen eher die Regel als die Ausnahme.

Im National-Park gibt es eine Zahnradbahn, die einen in einer Einstündigen Fahrt auf den Mt. Snowdon bringt, und nach einer halben Stunde Aufenthalt auch wieder hinunter. Wir haben den Fußweg talwärts gewählt. Ein Weg, den ich nicht jedem untrainierten Spaziergänger empfehlen kann, denn der Weg ähnelt teilweise eher einem Trampelpfad oder einem Flussbett mit größeren Steinen, als einem befestigen Weg. Stellenweise ist der Weg sehr steil und stellt daher recht hohe Anforderungen an die Knie und Sprunggelenke. Wir haben gute 4 Stunden für den Weg talwärts gebraucht. Hohe Wanderstiefel sind absolute Pflicht und viel Wasser, denn ausser in der Bergstation der Zahnradbahn kann man seinen Vorrat unterwegs nirgends auffüllen und es Zwischenstation, um mit der Zahnradbahn zurückzufahren gibt es auch nicht. Karten für die Bahn sollte man sich frühzeitig besorgen, denn sie sind schnell ausverkauft. Angetrieben werden die Bahnen von Dieselloks. Allerdings gibt es auch noch eine Dampfbetriebene Lok.

Von oben gibt es eine fantastische Aussicht auf den Nationalpark in alle Himmelrichtungen. Während des Auf- oder Abstiegs hat man beeindruckende Einblicke in Seitentäler und immer wieder eine tolle Fernsicht. Eine sehr lohnende Wanderung. Persönlich hat mich die Begegnung mit drei jungen Männern beeindruckt, die gemeinsam bergan wanderten, denn einer von den Dreien war blind. Im Vertrauen auf seinen Stock und den Führer an seinem Arm ging er so ruhig den Berg hinauf, als wäre er in der Stadt auf einem ebenen Gehweg unterwegs. Mehrere Personen kamen uns an verschiedenen Stellen entgegen, die bei prallem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 25°C den Berg hinauf-joggten. Erstaunlich, zu was der menschliche Körper bei entsprechendem Training fähig ist.

An anderen Stellen gibt es Boulder-Angebote, an denen man seine Kletterfähigkeiten erweitern kann.
Aber auch etwas ruhigere Sportarten wie Kanufahren, Angeln oder Gleitschirm sind möglich. Die vielen Seen und baumlosen Abhänge machen es möglich. Kleine Parkplätze an den Straßenrändern ermöglichen immer wieder Stops einzulegen und zu fotografieren, die Landschaft zu betrachten oder eine Wanderung oder einen Spaziergang zu starten. Die meisten Seen, die ich gesehen habe, waren auch leicht zugänglich. Auf einigen Seen zogen Kanufahrer ihre ruhigen Runden. An der Küste kommt noch Segeln und Strandleben hinzu. Strandliebhaber sollten den Wunschort aber auf das Vorhandensein eines Sandstrandes prüfen, da das nicht überall gegeben ist. Die Strände, die ich gesehen habe, waren alle sehr flach, so dass sie bei Ebbe sehr breit waren.

Über zwei Brücken ist die vorgelagerte Insel Angelsey mit Wales verbunden. Auf Angelsey ist es fast noch ruhiger, als auf dem Hauptland. Auch hier gibt es viele kleine und kleinste Orte mit großen landwirtschaftlichen Flächen, die auch hier hauptsächlich als Weideland genutzt werden. Während man kaum Rinder oder gar Pferde auf den Weiden sieht, trifft man an jeder Ecke auf Schafe verschiedenster Rassen. Insbesondere die Berghänge lassen sich von Schafen am besten pflegen.

In den Restaurants findet man gewöhnlich eine kleine und übersichtliche Speisekarte mit Fish&Chips, Burgern (nicht mit den hier bekannten Burgern der diversen Schnell-Restaurants zur vergleichen, sondern viel besser und richtig gut), Steaks oder sogar lokaler Küche. Es wird Rindfleisch, Lamm oder Schweinefleisch verarbeitet. Selbst für Vegetarier haben einige Restaurants ausgewiesene Speisen. Ergänzt wird das Angebot meist noch mit Suppen und Salaten.

Als Besonderheit sollte man erwähnen, dass häufig die Bestellung an der Theke erwartet wird (das Essen wird dann zum Tisch gebracht), wo zum Teil auch direkt bezahlt wird. Manche Restaurants erwarten auch, dass die Gäste sich nicht einfach irgendwo hinsetzen, sondern bei einem Rezeptionist melden, um dann einen Tisch zugewiesen zu bekommen.

Wie auch in Deutschland habe ich das weitestgehende Fehlen von Flug-Insekten bemerkt. Somit konnte man zwar nahezu unbehelligt wandern, aber unter Ökologischen Gesichtspunkten ist das natürlich eine Katastrophe. Unter den entdeckten Vögeln waren neben den Möven viele Meisen, Rotkehlchen, Bach- und Gebirgstelzen, sowie Elstern, Krähen und Raben aber nur sehr wenige Schwalben. Auch Enten, Gänse und Graureiher waren zu entdecken. Den National-Vogel von Wales, den Rotmilan habe ich leider nur einmal entdecken können: während die Zahnradbahn uns auf den Mt. Snowden gebracht hat, strich ein Vogel langsam über uns hinweg.
Erreichbar ist Wales über die Flughäfen von Cardiff im Süden Wales (~150 Meilen), Birmingham im Osten (~200 Meilen) oder Manchester im Norden (~100 Meilen). Die Entfernungsangaben beziehen sich jeweils auf den Snowdonia National-Park.

Fotoworkshop „Landschaftsfotografie in der blühenden Heidelandschaft“

27. Mai 2018 Keine Kommentare

Die Heide ist eine alte Kulturlandschaft. Geschaffen wurde sie durch menschlichen Eingriff in die Natur. Durch konsequente Nutzung hat sich eine besondere Landschaftsform entwickelt. Es ist eine offene Landschaft. Prägend für die Heide ist das namensgebende Heidekraut, das Ende August seine Blütezeit hat. Sanfte Hügel mit violet blühendem Heidekraut, sandige Wege, vereinzelte Bäume, die durch ihre Einsamkeit in der Landschaft ihre typische Wuchsform ausprägen konnten. In dieser wunderschönen Landschaft werden wir den Tag kurz vor Sonnenaufgang beginnen, so dass wir die Heide in unterschiedlichem Licht fotografieren können. Mit etwas Glück werden wir sogar Morgennebel haben. Die Fotos bekommen dann einen wirklich mystischen Charakter. Aber auch ohne Nebel ist diese Landschaft sehr reizvoll.

Ohne Übertreibung ist dies ein Highlight der Naturfotografie in Westfalen.

Da das Areal sehr weitläufig ist, werden alle Teilnehmer genug Zeit und Ruhe haben, um die wunderschöne Natur zu genießen und zu fotografieren.

Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit dem Sonnenaufgang, fangen den Sonnenstern ein und fotografieren die Landschaft zur goldenen Stunde.
Gegen 9.00 Uhr machen wir eine Pause, in der die Möglichkeit besteht, ein mitgebrachtes Frühstück zu verzehren. Danach tauchen wir erneut in die Heide ein. Eventuell treffen wir Schafe, die hier eingesetzt werden, um die Heide zu pflegen, damit diese wundervolle Landschaft erhalten bleibt. Offizielles Ende wird gegen 12:00 Uhr sein. Den Teilnehmern bleibt es aber überlassen, noch Vorort zu bleiben.

Mitzubringen ist eine Kamera, Stativ und, wenn vorhanden, Grauverlaufsfilter sowie ein Polfilter. An Wechsel-objektiven werden wir Brennweiten vom Weitwinkel- bis zum leichten Telebereich nutzen. Auch ein Makro-Objektiv kann gut eingesetzt werden. Fragen zur Ausrüstung können im Vorfeld per eMail gestellt werden.

Im Anschluss (Datum und Uhrzeit nach Absprache – z.B. 26.08.2018 17:00 Uhr) gibt es die Möglichkeit in einer Webkonferenz bis zu 10 Bilder pro Teilnehmer zu zeigen und ein Feedback zu erhalten.

Die Teilnehmerzahl ist auf sechs Personen beschränkt. Dadurch kann jeder einzelne Teilnehmer optimal betreut werden.

Ort: Haltern am See (Die Anreise ist selbst zu organisieren)
Termin: 25.08.2018 Anmeldeschluss: 10.08.2018
Beginn: 6:00 Uhr Ende: 12:00 Uhr Dauer ca. 6h. Incl. einer Pause

Preis: 79€ pro Person

Anmeldung_Heide-Workshop

Großformat-Bild von Saal-Digital – ein persönlicher Test

12. August 2017 Keine Kommentare


Kürzlich bekam ich von Saal-Digital einen Gutschein-Code über 50€, um ein Großformat-Bild zu testen. Sechs unterschiedliche Materialien in den verschiedensten Formaten werden angeboten. So ist man zunächst von der Vielfalt erschlagen.
– Leinwand auf Keilrahmen
– Hartschaumplatte
– Galerieprint
– Acrylglas
– AluDibold mit und ohne Butlerfinish.

Uff. Welches Material soll ich wählen? In welchem Format? Wo sind die Vorteile gegenüber den anderen Materialen? Fragen über Fragen. Leinwand auf Keilrahmen habe ich bereits einige, wenn auch bisher nicht von Saal-Digital, ebenso ein Acrylbild. Die anderen Materialien kenne ich bisher nicht und würde sie prinzipiell auch gerne noch bei Gelegenheit testen.

Für diesen Test standen mir 50€ bei freier Wahl des Materials und der Größe zur Verfügung. Wenn meine Wahl teurer wäre, würde der Preis um diese 50€ reduziert.

Vor der Auswahl des Materials habe ich mich erst einmal mit den Produktbeschreibungen auseinander gesetzt. So wird bei AluDibold die extreme Schärfe hervorgehoben, bei Acryl die Tiefenwirkung. Die Tiefenwirkung von Leinwand im Gegensatz zu einem Print auf Papier habe ich ja in meinem anderen Post schon hervorgehoben.

Anschließend habe ich mich mit meinen Bilder beschäftigt und geschaut, welches Bild mit welchem Material wohl die optimale Bildwirkung erzielen würde. Ich habe mich dann für ein Acryl entschieden. Mit den Ausschlag gab die Möglichkeit, auch ein Panorama abzubilden. In diesem Fall ein 2-zu-1-Panorama im Format 60x30cm.

Die Oberfläche eines Acryl-Drucks ist hochglänzend und das Bild wird quasi auf die Rückseite gedruckt. Ein großer Nachteil dieses Materials ist daher, dass es in dunklen Bildbereichen, und zum Teil auch auf den helleren Teilen, spiegelt.

Die Bestellung mit der der Bestellsoftware geht schnell und einfach von der Hand. Man sollte allerdings vorher das Material genau auswählen, da in der Bestellsoftware eine Änderung nur möglich ist, indem man vor vorne beginnt. Hier würde ich mir wünschen, dass der Wechsel zwischen den Materialien genauso einfach möglich ist, wie auf der Webseite im Info-Bereich. Nun gut, da es ja immer nur um ein Bild geht, ist das verschmerzbar.

Wenige Tage nach der Bestellung kommt dann das Bild ins Haus. Gut geschützt in einem stabilen Karton ist es zusätzlich noch mit etlichen Metern Cellophanfolie auf einem dicken Karton-Brett fixiert. Auch die Ecken sind so sehr gut geschützt. Unter Umweltschutz Gesichtspunkten frage ich mich allerdings, ob wirklich so viel Folie nötig ist und ob es da keine Alternativen gibt.

Als Aufhängung habe ich mich für die günstige Standard-Aufhängung entschieden, die man selbst auf der Rückseite befestigen muss. Dank Klebefolie ist das kein Problem. Die Vorderseite ist noch mit einer Schutzfolie vor dem Verkratzen gesichert.

Da das Bild ohnehin auf Tiefenwirkung angelegt ist, wird diese durch das Material noch unterstützt. Ich mag das Gesamtergebnis an der Wand sehr, auch wenn sich unter Umständen der Betrachter oder der Raum in Teilen des Bildes spiegelt.

Ein frohes, neues Jahr!

31. Dezember 2016 Keine Kommentare

Blutmond

28. September 2015 Keine Kommentare

Für alle, die es sich nicht leisten konnten, in der Nacht auf Montag von 2:11h – 6:27h die Mondfinsternis zu beobachten. Der Himmel bot beste Voraussetzungen für die Beobachtung, denn er war Sternen klar.
Die niedrige Temperatur von nur rund 4°C machten zwar den nächtlichen Aufenthalt draußen beim Warten nicht gerade angenehm, dafür waren aber weniger Störpartikel in der Luft, wie beispielsweise noch während des August-Vollmonds.

Eine Mondfinsternis passiert immer während des Vollmonds. Sie entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie liegen und der Mond auf seiner Bahn den Erdschatten durchquert. Das Besondere ist, dass der Mond nicht komplett schwarz wird oder vom Himmel verschwindet, sondern indirekt von der Erde beleuchtet wird. Dabei leuchtet er schwach dunkelrot.

In dem Bild kann man gut einzelnen Phasen erkennen, wie der Mond langsam in den Erdschatten eintritt bzw. auch wieder austritt. Zudem, in der Mitte, der Moment der Mondfinsternis um 4:47h.

Mit der Rotfärbung hat man zu früheren Zeiten Negatives verbunden. So wurde er zum Beispiel als Vorbote für Katastrophen, Kriege oder auch Mißernten gesehen. Aus dem Grund wurde er auch als Blutmond bezeichnet.

Heute weiß man, wie und warum der Mond sich manchmal rot färbt und kann es mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten erklären. Daher fürchtet man sich nicht mehr davor. Ein beeindruckendes Erlebnis ist es jedoch trotzdem.

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Fotoprojekt: Vergänglichkeit

11. April 2015 Keine Kommentare

Bei einer Leserin in meinem Reiseblog habe ich bei meinem Rückbesuch über ihr Fotoprojekt gelesen. Das hat mich angesprochen und gibt mir die Gelegenheit, auch meinen deutschsprachigen Blog etwas zu beleben.

Alles ist Vergänglich, das wusste schon Salomon. Und, selbst technische Meisterwerke werden irgendwann zu ‚altem Eisen‘, das dann entweder verschrottet wird oder nutzlos in der Gegend herumsteht. So, wie diese Diesellok samt Personenwagen in Hershey auf Kuba.

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Lesetip: Reiseblog!

3. April 2015 Keine Kommentare

600_0799-ect_wHeute mal ein Lebenszeichen von mir und ein kleiner Tip für die, die nur hier im deutschen Blog abonniert sind. In meinem Reiseblog ist deutlich mehr los.

Zur Zeit läuft da meine Island-Serie. Jeden Donnerstag gibt es eine Fortsetzung.

Zudem erscheint jeden Dienstag ein neuer Beitrag zur Monochrome Madness von Leanne Cole, einer Australischen Fotografin aus Melbourne.

Als Appetit-Häppchen habe ich hier eine kleine Galerie zusammengestellt, die beiden Themen gerecht wird.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Anschauen 🙂

Übrigens, einmal auf ein Bild klicken, und es wir in einer größeren Auflösung geöffnet 🙂

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und … regelmäßig in meinen Reiseblatt schauen.

Dort gibt es auch noch Kuba, Barcelona, Prag, die Normandie (sowie etwas Bretagne) und vieles mehr zu entdecken. Viel Spaß dabei! Ich freue mich darauf von Euch zu hören!

Ich bin wieder da …

5. März 2014 Keine Kommentare

600_7419-e_wEs ist ja schon fast eine Tradition, zu Karneval mit ein paar Freunden aus dem Rheinland in den sonnigen Süden zu flüchten. Diesmal ging es in die Katalanische Hauptstadt Barcelona nach Spanien, wo wir uns auf den Spuren von Antonio Gaudi bewegt haben.

Jetzt warten rund 2.000 Bilder auf ihre Sichtung. Nach Abschluss der aktuellen Kuba-Serie wird es in meinem Blog demnach spanisch weitergehen.

Wir hatten wieder großes Wetterglück. Bis auf ein paar Regenminuten am ersten Abend hat jeden Tag die Sonne stundenlang vom Himmel gelacht, so dass ich überwiegend statt in der dicken Winterjacke im T-Shirt herumgelaufen bin. Einzig ein eisiger Wind trübte den Eindruck von Sommer. Es ist halt erst Anfang März.

Wir haben eine sehr volle Stadt erlebt. An allen von uns besuchten Plätzen gab es sehr lange Schlangen aus Einlass wartender Menschen.

 

Frohes Neues Jahr

31. Dezember 2013 Keine Kommentare

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